Einsatz-Debüt eines gemeinsamen Luft-Boden-Marschflugkörpers: Hat die U.S. Air Force eine High Tech-Rakete über Syrien verloren?

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Von Brian Kalman exklusiv für SouthFront
Übersetzt von wunderhaft

 

Wie so viele andere auch, die den sich entfaltenden von den VS angeführten Raketenangriff auf Syrien in den frühen Morgenstunden des 14. April beobachtet haben, war ich erstaunt von der dreisten und schlecht durchdachten Natur eines solchen Unternehmens. Nicht nur, daß der Angriff  auf keinerlei nachvollziehbaren Informationen über einen Giftgasangriff durch syrische Regierungsstreitkräfte durchgeführt worden ist, die ihn hätten rechtfertigen können, sondern er war aus jedem politischen oder militärischen Standpunkt obendrein extrem  unklug. War es imperiale Selbstüberschätzung der einzigen “außergewöhnlichen” Nation oder schlicht ein Fall mangelhafter Entscheidungen, die zur Genehmigung des Angriffs geführt hat? Nach dem Angriff sind eine Reihe von Fehlern bei seiner Ausführung ans Licht gekommen, bei denen es sich nicht um aufgeblasene russische oder syrische Regierungspropaganda handelt, sondern tatsächliche, fundamentale Fehler, welche sowohl die wahre Schwäche bei der taktischen Zusammenarbeit der VS, Frankreichs und des Vereinigten Königreichs (VK) als auch die neuer Waffensysteme und deren Einsatz zur Schau gestellt haben.

Im Lauf der vergangenen Woche sind verschiedene Online-Analysen erschienen, welche das eklatante Versagen der französischen Marine bei der Durchführung des Angriffs und die mangelhafte Startzuverlässigkeit des einzigen von einer Senkrechtstartanlage für Flugkörper abgefeuerten schiffsgebundenen Marschflugkörpers zur Bekämpfung von Landzielen (LACM) im französischen Waffenarsenal unter Beweis gestellt haben. Nur eine der drei Mehrzweckfregatten der FREMM-Klasse war in der Lage Raketen innerhalb des vereinbarten Startintervalls abzufeuern.

Die fünf von einem Flugzeugträger gestarteten Mehrzweckkampfflugzeuge vom Typ Rafale*, die an dem Angriff teilnahmen, waren mit jeweils zwei Luft-Boden-Marschflugkörpern bestückt, jedoch wurde erklärt, daß nur neun SCALPs* auf Ziele in Syrien abgefeuert worden sind. Offenbar hatte eine der Raketen eine Fehlfunktion und mußte über dem Meer abgeworfen werden, um die rückkehrende Maschine nicht bei der Landung zu gefährden.Von größerer Brisanz jedoch, als die das offensichtliche Versagen der französischen Marine, war die offizielle Erklärung des syrischen Militärs, daß nach dem Angriff zwei relativ intakte Marschflugkörper der Vereinigten Staaten wiedergefunden worden sind. Diese beiden Raketen sind umgehend dem russischen Militär in Syrien übergeben worden. Bei dieser Geschichte kann es sich um Propaganda oder eine psychologische Operation seitens des russischen Militärs handeln, aber was könnten die Konsequenzen sein wenn sie stimmt? Wenn sie stimmt wäre das keine extrem desaströse Entwicklung für die VS, selbst wenn es sich bei den beiden Marschflugkörper um eine moderne Variante der Tomahawk* gehandelt hätte. Diese Rakete basiert auf eine in den 1970er und 1980er Jahren entwickelten Technologie. Die Tomahawk ist ein veraltetes Waffensystem der VS. Obwohl in den vergangenen Jahrzehnten umfangreich modernisiert, ist die Tomahawk weit entfernt von moderner Technik, was ferngesteuerte Raketen betrifft. Eine solche Entwicklung würde der russischen Militär- und Verteidigungsindustrie weniger bei der Weiterentwicklung russischer Raketentechnologie als bei der wichtigeren Entwicklung von Abwehrmaßnahmen gegen ferngesteuerte Munition der VS behilflich sein.
Sehr bald nach den Angriffen hat die U.S. Air Force bekanntgegeben, daß auch strategische Bomber vom Typ B1-B* an dem Angriff beteiligt waren. Diese Bomber haben angeblich 19 Luft-Boden-Abstandsflugkörper* (JASSM) auf Ziele in Syrien abgeschossen. Das ist die offizielle Darstellung. Bekannt ist, daß jede B1-B 24 solcher Raketen mit mit sich führen kann, weshalb unklar ist, wie viele Bomber am 14. April eingesetzt worden sind, es wurde jedoch zumindest ein weiterer benutzt. Die JASSM sind seit Mitte der 1990er Jahre entwickelt worden, und sie sind vor dem Februar dieses Jahres für nicht einsatzbereit erklärt worden. Der Angriff auf Syrien wäre dae erste Mal gewesen, daß dieses Waffensystem im Krieg eingesetzt worden ist. Die JASSM hatte eine durchaus problembehaftete Entwicklungsgeschichte und überstieg die geplanten Kosten, wie so viele andere VS-Waffensysteme, bei weitem. Die JASSM wird als Maßstab für die nächsten Generation von Cruise Missiles der VS betrachtet. Hat eine dieser Raketen versagt und ist auf syrischem Boden abgestürzt? Ist Rußland nun im Besitz einer relativ intakten JASSM-Rakete, um sie zu studieren und rekonstruieren zu können? Wenn dem so ist, wäre das zweifelsohne für die VS der größte Technologieverlust (der nicht zu Lasten chinesischer Spionage geht) in fast einem Jahrhundert. Und die gesamte Episode, ob sie nun der Selbstüberschätzung und Arroganz der VS geschuldet ist oder einfach auf Grund von Pflichtvernachlässigung bei der Ausführung des wahrscheinlich nur marginal erfolgreichen Raketenangriffs war,  wäre das Risiko nicht wert gewesen. 
Der gemeinsame Luft-Boden-Abstandsfluggkörper (JASSM)/AGM-158A
Die Entwicklung des Luft-Boden-Abstandsfluggkörpers (JASSM) begann im Jahr 1995 mit dem Ziel die nächste Generation von autonom gelenkten Präzisionsmarschfluggkörpern für die Luftwaffe und die Marine der VS zu entwickeln und einzusetzen, Der Tomahawk-Márschflugkörper für Bodenziele (TLAM) hat sich beim Angriff von Zielen im 1. Golfkrieg im Jahr 1991 als sehr erfolgreich erwiesen. Zwischen diesem Konflikt und dem Start des JASSM-Programms sind 357 TLAMs auf den Irak abgefeuert und zusätzlich 13 eingesetzt worden, um die serbischen Streitkräfte in Bosnien aufs Korn zu nehmen. Insgesamt haben die Streitkräfte der VS in den vergangenen 27 Jahren nicht weniger als 2.413 TLAMs auf Ziele in sieben verschiedenen Ländern abgeschossen.
Combat Debut of Joint Air-to-Surface Stand-off Missile: Did U.S. Air Force Lose High Tech Missile in Syria?

Der Marschflugkörper, BGM-109C Block III Tomahawk, für Bodenziele. Die Rakete ist mit einem Feststoffraketentriebwerk mit einem zweiteiligen Behälter für den Startvorgang ausgerüstet.

Im Laufe der Zeit sind TLAMs zunehmend für den Beschuß von Zielen in Gegenden eingesetzt worden, in denen kein modernes Luftabwehrsystem existierte. Die TLAM ist ein Unterschallmarschflugkörper mit minimal angelegten Tarneigenschaften. In Verbindung mit modernerer und getarnt gelenkter Munition, welche die harte Arbeit leistet hochwertige Kommando- und Kontrolleinrichtungen sowie entscheidende Kontrollelemente von Luftverteidigunsnetzwerken anzuvisieren und zu zerstören, spielt die TLAM auch weiterhin eine bedeutsame Rolle in künftigen Militäroperationen der VS. Die JASSM wurde ausschließlich als hochtechnisierte und getarnt fliegende Munition entwickelt. Wenn sich die Waffen als erfolgreich erweisen können JASSMs von Flugzeugen außerhalb des gegnerischen Luftraums und der Einsatzreichweite der Luftabwehr abgeschossen werden und sowohl wichtige Luftverteidigungsnetzwerke, Radar-, Kommando- und Kontrolleinrichtungen als auch die wirksamsten Raketenabwehrbatterien (SAM) überwinden und zerstören.

Combat Debut of Joint Air-to-Surface Stand-off Missile: Did U.S. Air Force Lose High Tech Missile in Syria?

Eine JASSM beim Verladen in den inneren Bomenschacht eines strategischen Bombers vom Typ B-1B Lancer

Lockeed Martin hat im Jahr 1995 mit der Entwicklung der JASSM begonnen. Zwölf Jahre nach dem Start des Programms hatte der Marschflugkörper noch keinen erfolgreichen Entwicklungsstand erreicht und bedurfte einer zusätzlichen Zuweisung von $68 Millionen Dollar, um das $3 Milliarden Dollar teure Programm zu retten. Schließlich hat die JASSM die ersten operationellen Test- und Auswertungsprogramme bestanden, und im Jahr 2013 wurde mit Lockheed Martin ein Vertrag über die Lieferung von 2.000 Raketen geschlossen. Ein Jahr später hat der Abstandsflugkörper mit erhöhter Reichweite AG-158B (JASSM-ER) die Testreihen erfolgreich bestanden und es wurde eine Bestellung von weiteren 2.900 dieser Raketen unterzeichnet. Die JASSM-ER erhöht die Reichweite des Basismodells von 370 km auf 1.000 km. Beide Raketen sind mit einem Bunker brechenden 450 kg schweren Sprengkopf vom Typ WDU-42/B ausgerüstet. Der Sprengkopf ist mit einem Zünder versehen, der die Dichte seiner Umgebung messen kann und ist so in der Lage festzustellen, wann er ein gehärtetes Ziel durchdrungen hat. Die JASSM wird von einem internem Steuerungssystem gelenkt, welches vor dem Start programmiert wird. Die Flugroute der Rakete kann während des Fluges mit einem störungsfreien GPS-Verstärker korrigiert werden. Wenn die Rakete ihre letzte Flugphase erreicht hat, schaltet sie einen bilderzeugenden Infrarotsuchkopf ein, der in der Lage ist das Ziel über ihren Zielspeicher auszumachen. In diesem Zielspeicher können bis zu acht verschiedene Zielerkennungsinformationen geladen werden. Lockheed Martin gibt die Treffgenauigkeit mit einem Umkreis von 2,74 m um das Ziel an.

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Erfolgreicher Testabwurf einer JASSM von einem F-15 Strike Eagel. Die Entwicklungsparameter der JASSM erforderten die Kompatibilität des luftgestützten Marschflugkörpers mit mehrzweckfähigen maritimen Aufklärungsflugzeugen sowie strategischen Bombern aus dem Inventar der VS und der NATO.

Die JASSM wurde vom Militär Polens, Finnlands und Australiens erworben. Die Rakete wurde ursprünglich für die Verwendung durch den strategischen VS-Bomber, B1-B entworfen, allerdings war von Beginn an ihre Kompatibilität mit einem breiten Spektrum von Luftplattformen der VS, einschließlich der Kampfflugzeuge, F-16C/D, F-18C/D, F-15E, F-35, sowie den strategischen Bombern, B-2 und B-52, vorgesehen. Die P-8 Poseidon* ist möglicherweise auch ein Kandidat für die Verwendung eines modifizierten Marschflugkörpers, der derzeit auf der Grundlage der JASSM-ER entwickelt wird. Die Langstrecken-Seezielrakete AG-158C* (LRASM) wird derzeit von Lockheed Martin als see- und luftgestützter Marschflugkörper der nächsten Generation für Seeziele entwickelt und dient der Abwehr von nahezu gleichrangigen oder gleichrangigen Seezielen. Es bestehen wenig Zweifel, daß die LRASM entwickelt wird, um von China und Rußland während der letzten 25 Jahre entwickelte umfassend modernisierte und leistungsfähige Kriegsschiffe zu bekämpfen. Insbesondere die Marine der chinesischen Volksbefreiungsarmee hat extrem leistungsfähige Kriegsschiffe in einer Rate entwickelt und in Betrieb genommen, welche die jeder anderen Marine auf der Welt bei Weitem übersteigt. Wenn sie ihren Focus weiterhin auf die Militarisierung des Südchinesischen Meeres und das Versagen des Zugangs mittels A2/AD* oder die Leistungsfähigkeit der Zugangsverweigerung in dieser Region legt, wird die U.S. Navy funktionsfähigere Mittel entwickeln werden müssen, um die überaus leistungsfähigen Oberflächenkriegsplattformen der chinesischen Marine anzugreifen und zu besiegen.

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Computergenerierte Darstellung einer LRASM beim Angriff eines russischen Zerstörers der Sovremenny-Klasse

Die AG-158-Raketenfamilie ist als Maßstab für die nächste Generation von Marschflugkörpern sowohl für die U.S. Airforce als auch für die Navy entwickelt worden. Es sind bedeutende Investitionen in die Entwicklung dieses Waffensystems geflossen und selbstredend müssen die Einzelheiten hinter seinem Design und der Funktionsweise gegenüber allen voraussichtlichen Gegnern, vorrangig gegenüber Rußland und China geheim gehalten werden. Ist es, im Anbetracht der Wichtigkeit die Details dieser neuartigen Technologie geheimzuhalten, tatsächlich eine gute Idee gewesen JASSM-Raketen bei dem sinnlosen Angriff am 14. April auf Ziele der syrischen Regierung einzusetzen? Eine simple und logische Kosten- Nutzenanalyse sollte ergeben, daß dies keine gute Entscheidung gewesen ist.

Es ist für jeden, der jemals Stellvertreterkonflikte verfolgt hat, ganz offensichtlich, daß alle in diesen Konflikt involvierte Seiten solche Stellvertreterkriegen als erweiterten Übungsplatz für ihre eigenen Waffen nutzen. Zweifellos hat Rußland dies in Syrien nun über Jahre getan, allerdings sind sie bei der Bereitschaft ihre geheimsten und spielentscheidenden Erzeugnisse einzusetzen sehr zurückhaltend gewesen. Weder sind die Systeme, S-300 und S-400, noch die modernsten Systeme zur elektronischen Kriegsführung zum Einsatz gekommen. Sie sind sicherlich in Syrien stationiert worden, jedoch hat Rußland die weise Entscheidung getroffen diese Systeme nicht einzusetzen, es sei denn, daß dies unumgänglich wäre. Sobald diese Waffen eingesetzt werden, werden die VS, die NATO und Israel fähig sein sehr realistische Daten über deren Funktionsweise zu erhalten, besonders bezüglich der elektronischen Kriegsführung. Rußland wird nur riskieren diese Systeme zu nutzen, und damit “seine Karten auf den Tisch legen”, wenn keine andere Möglichkeit bleibt.

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Satellitenaufnahmen des “Chemiewaffenlagers”, Him Shinshar, vor und nach dem Angriff. Sind JASMMs gegen diese Einrichtungen eingesetzt worden?

Die Trump-Administration hat entschieden einen Angriffsplan umzusetzen, in dem der Einsatz von JASSMs enthalten war, was Monate vorher entschieden worden sein muß. Ob diese Entscheidung getroffen wurde, um sicherzustellen, durch den Einsatz von JASSM-Raketen die Fähigkeit des syrischen Luftabwehrsystems zu minimieren, den Angriff zu untersagen und ihn zurückzuschlagen, ist fraglich. Es wurde aufgedeckt, daß nur 19 der Raketen verwendet worden sind, was einen Anteil von 18% der eingesetzten Marschflugkörper darstellt. Diese Raketen sind von Bombern des Typs B-1 B abgeschossen worden. Jeder dieser Bomber kann 24 JASSMs transportieren. Die Mehrzahl der bei dem Angriff eingesetzten Raketen waren TLAMs, die von Zerstörern der U.S. Navy und einem U-Boot der Virginia-Klasse abgefeuert worden sind. Auch wurden auf ein einziges Ziel, Barzah Forschungs- und Entwicklungszentrum, angeblich von 76 Raketen getroffen. Der Einsatz von JASSM wäre bei einem solchen Angriff sinnlos, weil diese Marschflugkörper dafür konstruiert worden sind Ziele mit solcher Effektivität anzugreifen und zu zerstören, daß nur eine einzige Rakete hierfür benötigt worden wäre. Dieses Konzept  ist mit dem Begriff der Raketenangriffs-Effektivität verknüpft, und die JASSM soll einen hierbei einen Wert von 1 besitzen. Worin läge der Sinn eine Handvoll unbefestigter Ziele mit mehreren JASSMs anzugreifen? Bei zwei der drei Haupteinrichtungen, die angegriffen und zerstört worden sind, soll es sich um ein Munitionsdepot und einen “Chemiewaffenbunker” in Him Shinshar, nahe der Stadt Homs, gehandelt haben. Es ist unmöglich aus den von den VS vorgelegten Satellitenbildern die Effektivität des Angriffs zu beurteilen, oder ob es sich hier um befestigte Ziele gehandelt hat oder nicht. Selbst wenn dem so wäre, warum sollte man sie mit 19 Raketen angreifen, die jeweils einen Raketeneffektivitätswert von 1 haben?

Da mit jedem Tag klarer wird, daß von der syrischen Regierung kein Chemiewaffenangriff auf Zivilisten in Ost Ghouta stattgefunden hat, wird die Fragwürdigkeit der Entscheidung über den Einatz von JASSMs am 14. April nur noch offenkundiger. Wozu bei der Durchführung nicht nur unnötigen sondern auf Fabrikationen basierenden Angriffs die mögliche Hebung einer JASSM riskieren, ob nun weitestgehend intakt oder nicht? Sicherlich hat der Geheimdienstapparat der Vereinigten Staaten bessere Mittel zur Informationsgewinnung als nur mit der Gegenseite verknüpfte Twitter-Accounts zu durchforsten. War der “Erfolg” eines bedeutungslosen Angriffs, der keinen wirklichen, materiellen Nutzen einbringen würde, es Wert den möglichen Verlust einer JASMM  und deren Übergabe an Rußland zu riskieren? Die Antwort lautet zweifellos: Nein.

Das russische Verteidigungsministerium hat sich beeilt Berichte des syrischen Militärs zu bestätigen, wonach ihm zwei weitgehend intakt aufgefundene VS-amerikanische Marschflugkörper übergeben worden sei, jedoch keinerlei Details dazu bekanntgegeben. Entweder handelt es sich schlicht um einen Bluff, oder Rußland ist nun tatsächlich im Besitz dieser Raketen. Von zusätzlicher Bedeutung ist die Tatsache, daß das russische Verteidigungsministerium noch keine Details über den Typ der aufgefundenen Raketen bekanntgegeben hat, und ich würde wetten, daß diese Information auch nicht erscheint. Sie werden die VS-Führung im Glauben und befürchten lassen, daß sie derzeit eine ihrer neuesten und fortschrittlichsten ferngesteuerten Raketen inspizieren, selbst wenn das nicht stimmt. Eine intakte TLAM wäre ein offensichtlicher Vorteil für die russische Rüstungsindustrie, aber eine intakte JASSM wäre ein Glücksfall. Jahrzehntelange Entwicklungsarbeit und Zig Milliarden Dollar wären in wenigen Jahren vereitelt und die Rüstungsindustrie der VS wäre gezwungen zu verbessern und zu bewahren, was sie als den Grundstein von sowohl luft- als auch seegestützte Marschflugkörper betrachtet haben, welche ihnen die Vormachtstellung für die kommenden fünfzig Jahre gewährleisten würden.

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Brian Kalman ist Managementexperte in der maritimen Transportindustrie. Er war elf Jahre Offizier bei der U.S. Navy.

Quelle: https://southfront.org/combat-debut-of-joint-air-to-surface-stand-off-missile-did-u-s-air-force-lose-high-tech-missile-in-syria/

Die mit einem * versehenen Links wurden zusätzlich vom Übersetzer eingefügt

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  • js73

    Rev.13:18 Here is wisdom. Let him that hath understanding count the number of the beast: for it is the number of a man; and his number is Six hundred threescore and six.
    God didn’t say his number is 666. God said his number is Six hundred threescore and six. We must use gematria to count the number of the beast. Gematria assigns a numerical value to each letter.
    Gematria A=1, B=2, C=3….Z=26
    Six hundred threescore and six Total count=313 and 26 letters
    Vladimir Vladimirovich Putin Total count=313 and 26 letters
    Russia President Vladimir Putin is the beast of Rev.13:18
    God gets all the glory and credit
    Only hope is in Jesus
    Repent Repent Repent

    • Jo

      Gheez…I don’t remember Putin being the one who destroyed Iraq on a lie and Libya, Afghanistan, Syria and on and on….please feel free to list the countries Putin / Russia has destroyed ?

      • js73

        The bible says the beast who is Putin will destroy the whole world. This is a future event.
        Rev.17:16 And the ten horns which thou sawest upon the beast, these shall hate the whore, and shall make her desolate and naked, and shall eat her flesh, and burn her with fire.
        Rev. 17:17 For God hath PUT IN their hearts to fulfill His will, and to agree, and give their kingdom unto the beast, until the words of God shall be fulfilled.
        America is the whore of Babylon
        Russia PUTIN destroy America the whore and America kingdom is given to Russia for 42 months then Christ returns and destroys Putin.

        • Jo

          Well…Putin doesn’t really need to worry about destroying USA…. The zionist bankers have that covered as USA is destroying itself..

          • js73

            God is not happy with America. God clearly states in Jer. 50, Jer.51, and Isaiah 13 that he is not happy with the American leaders, pastors, the people have fallen etc. That is why God is allowing Russia to destroy America as Judgement to America.

          • Jo

            How can you buy into or believe such complete nonsense as ” God allows” …I mean really what kind of god do you worship ?????

          • Nexusfast123

            How is the invisible man in the sky? I’m curious. How does he communicate? Is it via email, sms or social media? Or do you hear voices?

  • It is not the “West” who wishes to do this. Majority of people in the West like Putin, and dislike Hillary and Bush and Obama.
    It is the Zionist controlled policy makers and Zionist-owned media who does this.
    Do not blame everyday people.