Chinesisches Militär: Die Gefahr eines Krieges mit den USA unter Trump ist „realer”

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Ehrenwachen der Marine, Land- und Luftstreitkräfte der Volksbefreiungsarmee gekleidet in den neusten Uniformen beim Salut in Formation in Peking, am 01. August. 2007 REUTERS/Joe Chan  (China)

Ehrenwachen der Marine, Land- und Luftstreitkräfte der Volksbefreiungsarmee gekleidet in den neusten Uniformen beim Salut in Formation in Peking, am 01. August. 2007 REUTERS/Joe Chan (China)

Die chinesische Volksbefreiungsarmee (VBA) veröffentlichte einen Bericht, in den sie erklären, dass sie Vorbereitungen für einen möglichen Krieg mit den Vereinigten Staaten treffen.

Dem Bericht zufolge hat die Präsidentschaft von Donald Trump das Risiko für Feindseligkeiten und eine Verschlechterung der sino-amerikanischen Beziehungen, besonders im Südchinesischen Meer, erhöht.

Die Volksbefreiungsarmee berichtete in einem Bericht auf ihrer offiziellen Website letzten Freitag, dass der Tag von Trumps Inauguration die Chancen für einen Krieg, aufgrund der komplexen Sicherheitslage im Asiatisch-Pazifischen Raum, erhöht hat.”

Die „South China Morning Post” vermeldete: „Der Bericht, der von einem Beamten der nationalen Abteilung für Verteidigung und Mobilisierung der Zentralen Militär Kommission verfasst worden ist, weißt darauf hin, dass der Ruf nach einem Neuabgleich der US-amerikanischen Strategie in Asien, militärischen Stationierungen im Ost und südchinesischen Meer und die Installierung eines Raketenabwehrsystems in Südkorea Gefahrenherde wären, die näher zu einer Eskalation des Konflikts führen würden.”

Die „Morning Post” übersetzt dies, so: „Ein Krieg in der Amtszeit des US-Präsidenten” oder „der Krieg bricht heute Nacht aus” seien nicht nur Slogans, sie würden praktisch Realität werden.”

Der Bericht folgte den Bemerkungen des US-Außenministers Rex Tillerson, dass die USA China den Zugang zu den künstlichen Inseln verwehren sollten, welche China in den umstrittenen Gebieten des Südchinesischen Meers errichten ließ.

„Ich denke, die USA sollten klar machen, dass wir unsere Interessen hier vertreten”, sagten Spicer. „Wenn diese Inseln sich in internationalen Gewässern befinden und keine richtigen Teile von China sind, so sollten wir klar machen, dass wir die internationalen Interessen verteidigen, um zu verhindern von einem Land übernommen zu werden.”

Die neue US-Administration hatte die Rhetorik im Streit über das Südchinesische Meer verschärft, mit dem Versprechen Chinas Strategie, seine militärische Präsenz in der umstrittenen Region auszubauen, entgegenzuwirken.

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