Das Hin – Und Her In Jemens Marib Festung

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Die Kämpfe im Jemen, wie auch auf anderen Schlachtfeldern, nehmen 2021 an Intensität zu.

Ansar Allah, oder die Houthis, wie sie umgangssprachlich bekannt sind, , haben damit begonnen , auf die Stadt Marib vorzustoßen. Die Provinz und die Siedlung selbst, sind die letzten saudischen  Bollwerke im relativ ruhigen Zentraljemen. Falls Marib Stadt von den Houthis eingenommen wird, hätten sie [die Houthis] die Möglichkeit noch mehr Angriffe und Operationen im Süden Saudi-Arabiens durchzuführen. Diese Regionen sind aufgrund des von Riad vor fast sechs Jahren begonnenen Krieges weitgehend unbevölkert.

Beginnend am 17.Februar haben die Houthis saudisch geführte  Stellungen in der Nähe der Stadt Marib angegriffen – als Omen dafür, was noch geschehen wird. Zu Beginn der Offensive gelang es Ansar Allah schnell einige kleinere Dörfer auf dem Weg nach Marib Stadt und den historischen Marib Staudamm einzunehmen. Die Saudi geführte Allianz versuchte den Vormarsch zu stoppen, indem sie die Kolonne und die zur Belagerung von Marib ausgehobenen Schützengräben mit Artillerie unter Feuer nahm.

Nach mehr als einem Tag intensiver Kämpfe gingen die Houthis als Sieger hervor, und nahmen den Marib Damm ein.

Allerdings nur für kurze Zeit. Schon am 20. Februar zugen sich die Houthis nicht nur vom Staudamm, sondern auch aus den Dörfern Hamajirah und Al-Zour zurück. In diesem Moment ist der Kampf ein hin und her, in dem die Houthis das Dorf Arak, gelegen südlich des Dammes, einnahmen und sich seither auf eine neue Offensive vorbereiten.

Als Vorbereitung dafür veröffentlichte Ansar Allah ein Werbevideo, mit den epischten Schlachtszenen des Jahres 2020, da das COVID-19- Pandemie-Jahr den Houthis maßgeblichen Erfolg und den Saudis Schlappen auf dem Schlachtfeld bescherte.

Die Saudi geführte Allianz bombardiert weiterhin Houthi Stellungen entlang der Kontaktlinie und darüber hinaus aus der Luft. Der Waffenstillstand in Al-Hudayda wird auch nur selten eingehalten.

Wenn der Marib Staudamm fiele, fiele in der Folge auch Marib Stadt – das wären schlechte Nachrichten für Riad. Die Houthis werden wohl ihren Vormarsch fortsetzen, und sie haben nun schon für eine Weile die Oberhand auf dem Schlachtfeld.

Wenn sich die Situation für die Saudi-geführte Allianz weiter verschlechtert, würde dies Ansar Allah erlauben, mehr Operationen auf saudischem Grund durchzuführen.  Dies ist ein geeigneter Moment dafür, da die Biden Regierung formell ein Ende der US-amerikanischen Unterstützung  für den Kreuzzug der  Saudi-geführten Koalition im Jemen erklärt hat.

Trotzdem sollte man das nicht so wörtlich nehmen – wahrscheinlich ist es nur Theater der internationalen Politik.

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