Der Türkische Angriff Auf Eine ISSA Führt Zu Einem Misserfolg

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Die letzten Tage in Syrien waren von einer ernsthaften militärischen Eskalation im Norden des Landes geprägt.

Mitglieder pro-türkischer militanter Gruppen, unterstützt von türkischen Kampfdrohnen und Artillerie, starteten einen Angriff auf die Stadt Ain Issa, die von den sogenannten Syrian Democratic Forces (SDF) kontrolliert wird. Die SDF ist eine kurdisch dominierte bewaffnete Gruppe, die von den USA finanzielle, Waffen- und Ausbildungsunterstützung erhält. Die Türkei betrachtet die SDF aufgrund ihrer Verbindungen zur kurdischen Arbeiterpartei (PKK) als terroristische Vereinigung. Spannungen zwischen der SDF und türkisch geführten Streitkräften im Nordosten Syriens sind eine Ursache für die dauerhafte Instabilität.

Der Angriff auf Ain Issa begann am 18. Dezember und dauerte bis zum Abend des 20. Dezember, führte jedoch zu einem völligen Misserfolg. Den einzigen taktischen Erfolg erzielten die pro-türkischen Streitkräfte im Umfed von  Ain Issa, wo sie kurzzeitig die Dörfer Mushayrifah und Jableh betraten, die sich in einem de facto Niemandsland befanden. Trotzdem blieben auch diese Dörfer ein umkämpftes Gebiet.

Ab dem 21. Dezember ist die Situation im Gebiet  von Ain Issa relativ stabil und keine Seite führt Offensivoperationen durch. Bisher ist die einzige Auswirkung der türkischen Aktionen die verstärkte Präsenz der syrischen Armee und der russischen Militärpolizei in der Region. Die SDF wurde von ihrem Hauptgeldgeber USA angesichts eines weiteren türkischen Angriffs verlassen und ist nun gezwungen die langsame Annäherung an die Regierung von Damaskus und deren russischen Verbündeten fortzusetzen.

Währenddessen haben ISIS-Zellen am Ostufer des Euphrat mehrere Raketen auf die US-Militäranlagen in den Omar-Ölfeldern abgefeuert. Die Raketen zielten angeblich am Abend des 17. Dezember auf US-Stellungen, als ein US-Versorgungskonvoi das Gebiet durchfuhr. Der Angriff löste eine Reihe von Sicherheitsoperationen der Koalitionskräfte am Euphratufer aus. Derzeit sind noch keine Details zu den Ergebnissen verfügbar.

ISIS-Zellen sind auch am westlichen Ufer des Flusses aktiv. Berichten zufolge starben im vergangenen Monat über 100 ISIS-Terroristen und syrische Soldaten bei Zusammenstößen in der Wüste Homs-Deir Ezzor. Selbst wenn die Zahlen der oppositionellen Quellen übertrieben sind, wird die hohe Intensität der Zusammenstöße mit Terroristen von der syrischen Armee selbst und ihren Verbündeten bestätigt.

Zusätzlich zu den anhaltenden Spannungen im Großraum Idlib, wo Terroristen, die mit Al-Qaida in Verbindung stehen, immer noch den Schutz des türkischen Militärs genießen, ist die terroristische Bedrohung in Ost-Syrien erneut zu einem sichtbaren Problem geworden.

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