Die Türkei verstärkt ihre Stellungen im Norden Syriens

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Die Türkei sendet Verstärkungen um ihre Beobachtungsposten im Raum Idlib auszubauen.
Ganz offensichtlich sind diese Bemühungen nicht darauf ausgerichtet, die Abmachungen des Waffenstillstandsabkommens durchzusetzen, sondern zielen darauf ab, die sogenannte “moderate Opposition” und die Syrische Armee (eng. SAA) voneinander zu trennen.
Diese Bemühungen gehen meist zu Lasten der Zivilbevölkerung.
Am 13. Juli wurde ein Mann von einem türkischen Armeefahrzeug überrollt und getötet als er sich mit seinem Motorrad auf dem Land nördlich von Idlib auf dem Weg zur Stadt Sarmada nahe der Grenze zur Region Iskenderun befand. Todesfälle die durch türkische gepanzerte Armeefahrzeuge verursacht werden, geschehen auf dem Land um Idlib regelmäßig. Weniger als 2 Montae zuvor wurde ein kleines Mädchen von einem türkischen Fahrzeug erfasst und getötet.
Die türkischen Stützpunkte wurden gebeten sich nicht in militärische Aktionen durch die syrische Armee einzumischen, aber die türkischen Streitkräfte behaupten, sie seien keine Friedenstruppen oder Beobachter, sondern Kampftruppen.
Und sie führen Kampfhandlungen gegen die die Regierung in Damaskus auf Seiten der Mitglieder al-Qaeda aus.
Zwischenzeitlich wurde das Dorf Korhyouk nahe von al-Bab welches sich östlich von Aleppo befindet durch türkische Streitkräfte bombadiert.
Dies war wohl die Reaktion auf Beschuß durch die syrische Armee und die russische Luftwaffe. Durch syrirsche Streitkräfte, begleitet durch intensive Überflüge durch russische Drohnen, kam es zu heftigem Artillerie- und Raketenbeschuß auf Oppositionsziele in Hama und Idlib im nordwesten Syriens.
Unweit von Idlib und Aleppo bleibt das generelle Level des Chaos bestehen.
In den Morgenstunden des 13. Juli vereitelte die SAA im südlichen Wüstengebiet in der Provinz Raqqa Angriffe durch IS Terroristen auf ihre militärischen Stellungen.
In der Nähe des Dorfes al-Rusafa kamen syrische Soldaten und mit ihnen verbündete Gruppen in einen Hinterhalt durch Kämpfer des IS. Berichten zufolge wurden in den Kämpfen 15 Terroristen getötet, während auf sysrischer Seite 3 Gefallene und 5 Verwundete zu beklagen waren.
Weitere 3 Angehörige der durch den Iran unterstützten Liwa Fatemiyoun wurden durch eine Sprengfalle (eng. IED) nahe der unter Regierungskontrolle stehenden sysrischen Stadt al-Mayadin in der Provinz Deir ez-Zor getötet.
Abschließend – dies scheint zu einem regelmäßigen Ereignis zu werden – wurden die US Einheiten innerhalb des al-Omar Ölfeldes Ziel eines weiteren Angriffs. Lokale Medien berichteten über Rauchsäulen die über den Bereichen der US Basen aufstiegen. Laut SANA (Syrian Arab News Agency) war dies der 2. Angriff innerhalb von 24 Stunden. Offizielle US Kommentare hierzu stehen noch aus.
Die durch die USA unterstützten Demokratischen Kräfte Syriens (eng. SDF) haben derweil alle Hände voll zu tun den steigenden Angriffen durch den IS und von der Türkei unterstützten Gruppierungen zu begegnen und Versuchen ihre Reihen, hauptsächlich druch Zwangsrekrutierung Einheimischer, wieder zu füllen.
Der Norden von Syrien ist sehr unsicher und es gibt immer wieder Gerüchte und Ängste, daß die Türkei versuchen könnte, Teile davon zu annektieren während weiterhin jederzeit auch von den USA mit drastischen Schritten zu rechnen sei.

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