Die Türkei Weigert Sich, Ihre Syrischen Interessen Aufzugeben

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Die Türkei und ihre Stellvertreter beeilen sich, die Interessen Ankaras im Nordosten Syriens zu wahren. Nachdem sie wochenlang auf dem Trockenen saß, ihre Ölhändler mehrfach ins Visier genommen wurden und türkische Stellvertreterpositionen rund um Aleppo wiederholt angegriffen wurden, ist nun wohl für die Türkei der Zeitpunkt gekommen, zurückzuschlagen.

Um ihre Operationen koordinieren zu können, errichteten die Türken zuvor eine “Mega-Basis” neben dem Grenzübergang al-Bab al-Hawa zur nordwestsyrischen Region Groß-Idlib.

Ab dem 17. März beherbergt die Basis 20 hochrangige Offiziere und 400 Soldaten der türkischen Streitkräfte, 700 gepanzerte Fahrzeuge und Mannschaftstransporter, 100 Kampfpanzer.

Es ist ein beeindruckender Stützpunkt, und er wird als Drehscheibe für alle Konvois dienen, die syrisches Territorium betreten wollen.

Es werden drei Kontrollpunkte erwartet, und er wird kontinuierlich ausgebaut werden.

Mit der Unterstützung durch den Stützpunkt haben die türkischen Proxies wieder aktive Aktionen sowohl gegen die Syrische Arabische Armee als auch gegen die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) aufgenommen.

Am 18. März kam es zu Zusammenstößen zwischen der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) und der von der Türkei unterstützten Syrischen Nationalarmee im Norden Aleppos. Es wurden schwere Maschinengewehre eingesetzt. Die SAA und die türkischen Streitkräfte tauschten auch Artilleriefeuer aus. Es wurden keine Verletzten gemeldet.

Diese Scharmützel könnten ein Vorbote dessen sein, was noch kommen wird. Zahlreiche regierungs- und oppositionsnahe Medien haben wiederholt berichtet, dass die SAA eine groß angelegte Operation vorbereitet, um die Türkei aus den Teilen von Aleppo zu vertreiben, die sie seit 2017 besetzt hält.

Nicht allzu weit entfernt, in der Umgebung von Raqqah, meldeten die SDF, dass ihre Kämpfer zwei Angriffe von türkischen Proxies abgewehrt hätten. Der erste richtete sich gegen das Dorf Saida westlich von Ain Issa. Der zweite Angriff richtete sich gegen die Stadt Mu’alk im Osten.

Genaue Opferzahlen wurden nicht bekannt gegeben.

Die Gegend um Ain Issa ist seit einiger Zeit unruhig, da die Türkei und ihre Verbündeten immer wieder die Außenbezirke der Stadt angreifen. Ankaras Plan ist, die Stadt zu stürmen und einzunehmen, die Umsetzung des Plans wird schon seit Monaten erwartet.

Wahrscheinlich als Reaktion darauf wurden zwei Raketen aus Syrien in Richtung der südtürkischen Stadt Kilis abgeschossen. Nach syrischen Angaben wurden die beiden Raketen aus der Nähe der Stadt Tell Rifaat im Norden von Aleppo abgefeuert. Die Stellungen gehören zu den Volksschutzeinheiten (YPG), die Ankara als terroristisch einstuft. Die YPG ist auch der Kern der SDF.

Die türkische Armee beschoss als Reaktion auf den Angriff ein Dutzend Städte und Dörfer. Schwere Zusammenstöße wurden auch zwischen kurdischen Kämpfern und Kämpfern der von der Türkei unterstützten Syrischen Nationalarmee westlich der von der Türkei besetzten Stadt al-Bab gemeldet.

Diese Reaktionen der Türkei wurden alles in Allem erwartet, da sie auf keinen Fall auf billiges und leicht zu beschaffendes Öl aus Syrien und darüber hinaus verzichten will. Die Regierung in Damaskus und ihre russische Unterstützer sind da allerdings ganz anderer Meinung.

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