Internationaler Militärbericht – Syrien, Mai 2, 2016

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Übersetzung von Klausi452

Die freie syrische Armee Gruppen weigerten sich den teilweisen Waffenstillstand und verkündeten, dass wenn der UN-unterstütze Frieden nicht vollständig umgesetzt wird, sich die Militanten Gruppen von den Gesprächen in Genf zurückziehen werden und auf die Angriffe reagieren wird.
Die wacklige Koalition der Militanten Gruppen, welche von den USA als FSA bezeichnet werden, veröffentlichten am 1 Mai eine gemeinsame Stellungnahme.
Die FSA lehnte außerdem das von den USA und Russland verhandeltes „Regime der Stille“ welches gerade in Teilen der Provinzen Damaskus und Latakia seit Mitternacht läuft, ab.
Das Regime der Stille wurde auf die letzten 72 Stunden erwartet.
FSA Kämpfer beschuldigten Damaskus der Verletzung des Waffenstillstands in Syrien und sagen das sie „Die Haltung des Hohen Verhandlungskomitee, bei ihrer Entscheidung die Gespräche in Genf einzustellen, unterstützen“.
Die Gespräche in Genf waren, de-facto von den Repräsentativen der HNC sabotiert, welche die Interessen des Türkisch-saudischen Blocks bewarben.
Die salafistischen Militanten der Jaysh al-Islam und Ahrar al-Scham, welche bei den Gesprächen vertreten sind, spielten eine wichtige Rolle in dieser Sabotage, durch Angriffe in der Latakia-Provinz und der Bombardierung von zivilen Gebäuden in Aleppo und Damaskus.
Die sogenannte syrische Opposition, hauptsächlich aus diversen islamistischen Militärverbänden, ist unzufrieden, dass Al-Nusra, die Hauptgruppe der Salafisten in Syrien, als Terrororganisation erkannt und von den Gesprächen ausgeschlossen ist.
Währenddessen bleibt Al-Nusra weiterhin mit der Oppositionellen Ahrar al-Scham durch den gemeinsamen Operatonsraum Jaish al-Fatah.
Inzwischen hat Ahrar al-Sham, Jaysh al-Islam und die FSA einen gemeinsamen Operationsraum namens Rad al-Mazalem eingerichtet, um die militärischen Aktionen in Aleppo zu koordinieren.
Es ist schwer die sogenannte „Opposition“ von den Terroristen im nördlichen und zentralen Syrien zu trennen.
Wegen den militärischen Provokationen der Terorristen ist die syrische Regierung gezwungen Anti-Teroor Maßnahmen auszuführen.
Die HNC argumentiert das diese Operationen den Waffenstillstand verletzten.
Zum Beispiel, am 1. Mai führten die syrischen Truppen weiterhin Operationen nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus aus.
Die syrische Armee und ihre Verbündeten übernahmen nach heftigen Kämpfen mit den Islamisten, die Kontrolle über das Dorf al-Rukabiyah.
Hezbolla Kämpfer haben angeblich die SAA in ihrer Operation unterstützt
Das Dorf al-Rukabiyah war unter der Kontrolle der Al-Nusra und Jaish al-Islam.
Einige Einheiten dieser Gruppen operieren bisher in der Nähe dieses Areals.
Daher untergräbt dieses enge Kooperation zwischen den militanten Gruppen die Idee einer friedlichen Lösung des Konflikts.

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