Irans Al-Quds-Brigade und neuzeitliche Stellvertreter-Kriege

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German edit by John T. Sumner, exclusively for SouthFront

Die „Al-Quds“-Brigade ist eine Sondereinheit der iranischen „Wächter der Islamischen Revolution“ (Sepah-e Pasdaran-e Enghelab-e Eslami). Sie wurde während des Iran-Irak-Krieges gegründet, um die militärischen Fähigkeiten der Sepah um die Methodik der irregulären Kriegsführung zu erweitern; sie ist seitdem eines der wichtigsten Werkzeuge zur Entfaltung der iranischen „Soft Power“ im Nahen Osten und der ganzen Welt. Sie trägt den persischen Namen für Jerusalem und ist ein Symbol für die endzeitliche Bedeutung der regionalen Militärstrategie der Islamischen Republik. Über diese Geheimorganisation ist seit ihrer Gründung etwas mehr ans Licht gekommen, aber trotzdem ist nur wenig über ihre Organisation, ihr Personal, ihre Waffen und ihre Operationen bekannt, und sie rückt nur im Zusammenhang mit Spekulationen über Einsätze, die man ihr zuschreibt, in den Fokus der Öffentlichkeit.

Mit dem Ende des iranisch-irakischen Krieges im Jahr 1988 wurde das erste Kapitel der Geschichte der Islamischen Republik besiegelt – konventioneller Krieg! Die neue Regierung behauptete sich zwar auch im Frieden, der dieser Epoche folgte, aber die Bevölkerung war inzwischen kriegsmüde; Die Regierung musste sich darauf konzentrieren, die Infrastruktur des Landes wieder aufzubauen und das entregelte Leben der Zivilbevölkerung wieder in Ordnung zu bringen. Die Streitkräfte – sowohl Artesh als auch Sepah – waren, trotz wertvoller Kampferfahrung zermürbt und benötigten dringend eine Phase des Friedens.

Wenn die iranische Führung aus diesem Krieg irgendeine Lehre gezogen hat, dann die, dass sich ein zukünftiger, konventioneller Krieg am besten dadurch verhindern lässt, dass man das Aufmarschgebiet für einen möglichen Konflikt so weit wie möglich auf Zonen außerhalb der Landesgrenzen verschiebt. Um die Heimat der Revolution zu schützen, die Khomeini und seine Anhänger damals wie heute als die einzige legitime islamische Regierung betrachten und die den Weg für die Rückkehr des Mahdi ebnen soll, musste eine beträchtliche Pufferzone errichtet werden, die im Zweifelsfall lange genug standhalten würde. Der Iran war während des Krieges militärisch zwar nicht besiegt, aber dennoch von der vom Westen unterstützten Armee Saddams schwer angeschlagen worden. Gegen Kriegsende mangelte es dem Iran an wichtigen Rohstoffen und Finanzmitteln. Auch hat der Krieg die Schwächen der iranischen Wirtschaft und der Streitkräfte verdeutlicht. Die Mudschahid-Machthaber mussten eine nationale Verteidigung auf der Grundlage von Eigenständigkeit aufbauen und perfektionieren, um den Iran in eine Festung des Islams verwandeln zu können, die zum Sprachrohr für die Propagierung von islamischer Einheit gegen den zionistischen und westlichen imperialistischen Einfluss werden konnte. Nachdem diese Feuertaufe mehr oder weniger unbeschadet überstanden war und sich die Geopolitik nach wie vor auf den bipolaren Wettbewerb zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion konzentrierte, schien der Zeitpunkt für einen solchen Wiederaufbau optimal gewählt.

Die Sepah wurde unmittelbar nach der Revolution ins Leben gerufen, um einer Bedrohung durch bewaffneter Oppositionsgruppen innerhalb des Iran, wie der MKO („Mojahedin-e Khalq“ oder „People’s Mojahedin Organization of Iran“) entgegenzuwirken und die ideologische Integrität des neuen politischen Systems zu schützen. Ursprünglich eine paramilitärische Formation, nahm sie während des Krieges notwendigerweise einen militärischen Charakter an, während sie mit den Artesh die Hauptlast des Krieges trug. Während des Krieges setzten die Iraner neben den zahlreichen konventionellen Gefechten mit den Irakern, im bergigen Norden auch Spezialeinheiten an der Front und hinter den Linien ein, um im Nordirak den kurdischen Kampf gegen das Regime von Saddam Hussein zu unterstützen. Um dieser Spezialeinheit innerhalb von Artesh nachzueifern, stellte Sepah die Quds-Brigade auf, um alle Aspekte der irregulären Kriegsführung abzudecken. Daher war die Rolle der Quds-Brigade bei der Errichtung des Islamischen Widerstands der Hisbollah (al-Muqawama al-Islamiyya während des libanesischen Bürgerkriegs im Jahr 1982 zwangsläufig. Im Anschluss daran wurde sie zur Flankierung von Operationen der schiitischen „Hizbe Wahdat“- Mudschahedin in Afghanistan während der sowjetischen Besatzung eingesetzt.

Durch die Unterstützung von Hisbollah und Hisbe Wahdat konnte der Iran gleichzeitig sowohl der amerikanisch-zionistischen Koalition, als auch den Sowjets entgegentreten und dadurch verhindern, dass diese beiden Gruppen die territoriale Integrität der Islamischen Republik bedrohten. Als Khomeini 1989 starb und von Ali Khamenei abgelöst wurde, der den Übergang von einer Kriegs- zu einer Friedenswirtschaft einleitete, war die Al-Quds zusammen mit ihrer Mutterorganisation Sepah imstande, ihr Finanzierungsniveau aufrechtzuerhalten und sogar ihre relative Bedeutung innerhalb der Militärdoktrin des Irans zu erhöhen.

Nachdem wir ideologische und strategische Ursprünge und Perspektiven der Quds-Brigade dargestellt haben, wollen wir uns die Struktur und Methodik ihrer Kriegsführung ansehen. Abgesehen von ihren drei Oberbefehlshabern können weder ihrer Führung noch dem Rest der Miliz konkrete Namen zugeordnet werden. Generalmajor Pasdar Qassem Soleimani, der derzeit bekannteste iranische Soldat, befehligt die Quds-Brigade seit 1997. Seine beiden Stellvertreter sind Brigadegeneral Pasdar Ismail Qaani und Brigadegeneral Pasdar Ahmad Sabouri. Da sich alle Mitglieder der Quds aus der Haupttruppe der Sepah rekrutieren, kann man davon ausgehen, dass sie die gleiche Rangstruktur wie die ihrer Vorbilder beibehält, obwohl sich diese Annahme letztlich weder bestätigen noch dementieren lässt. Auch wenn die Größe der Quds-Brigade grob geschätzt werden kann, kann das Format ihrer kleinen, taktischen Organisation nur auf der   Grundlage der Anordnung anderer, vergleichbarer Militäreinheiten erraten werden. Wie bereits erwähnt, hat Quds zwei Missionen: Beratung und Ausbildung von ausländischen Militärs und Polizisten sowie die Durchführung von verdeckten Operationen. Aus den Verbänden von jeder der acht Gebietsabschnitte, deren reale Existenz hier einmal unterstellt werden soll, können jeweils Ad-hoc-Teams zum Einsatz für beide Missionsarten gebildet werden. Nach Angaben der Stabschefs der Armee der Vereinigten Staaten ist Quds in die folgenden acht Gebietsabschnitte unterteilt:

  • Irak
  • Saudi-Arabien, Kuwait, Qatar, Vereinigte Arabische Emirate, Bahrain, Oman, Jemen (Persischer Golf)
  • Israel, Libanon, Jordanien (Mittlerer Osten)
  • Afghanistan, Pakistan, Indien
  • Türkei
  • Russische Föderation, Ukraine, Weissrussland, Moldawien, Lettland, Litauen, Estland (frühere-Sowjetunion)
  • Zentral- and West-Europa, USA, Kanada
  • Nord-Afrika

Außerdem berichtet der US-Militärgeheimdienst, dass Quds in mehrere Zweige mit jeweils speziellem Aufgabenbereich unterteilt sei:

  • Geheimdienst
  • Finanzen
  • Politik
  • Sabotage
  • Verdeckte Operationen

Gerade, weil es hier um die Durchführung von verdeckten Operationen geht, gibt es keinen Grund zur Annahme, dass sich die Quds-Brigade in ihrer Organisationsstruktur wesentlich von anderen Geheimdiensten unterscheidet. Es scheint angemessen zu sein, davon auszugehen, dass die Brigade verdeckte Operationen mit Kommandoteams variierender Mannstärke (irgendwo zwischen 5 und 15 Mann, angeführt von 1 oder 2 Offizieren) ausführt. Auch könnte es flexible, professionelle Untereinheiten von Quds geben, die über jeweils unterschiedliche operative Fähigkeiten verfügen und die sich aus verschiedenen Waffengattungen zusammensetzen, wobei die Anzahl der Kämpfer von der Art der jeweils zu erledigenden Aufgabe abhängt.

Bei Beratungs- und Trainingsmissionen, die wohl den größten Anteil am Aufgabenspektrum von Quds haben, können wir uns eine Offiziers- und Unteroffiziers-Struktur vorstellen, die in der Personalstärke der, der zu schulenden Dienstgrade entspricht, das heißt  z.B., eine gewisse Anzahl an Offizieren eines bestimmten Dienstgrades, um gleichrangige oder Offiziere von geringerem Rang zu schulen und ebenso viele Unteroffiziere, um Unteroffiziersränge oder Mannschaftsdienstgrade auszubilden. Es sei hier nur am Rande vermerkt, dass Quds die meisten seiner Klienten entweder im Sudan oder im Iran selbst ausbildet.

In all diesen Bereichen ist der Prozentsatz von Offizieren im Vergleich zu Unteroffizieren deshalb zwangsläufig höher, als in der übrigen Sepah. Deshalb können wir davon ausgehen, dass das Personal der Quds-Brigade mehrheitlich aus Offizieren und Unteroffizieren besteht, weil Mannschaften in der Regel nicht zur Schulung oder Beratung ihrer Vorgesetzten herangezogen werden.

Wo führt die Quds ihre verdeckten Operationen aus? Nach realistischer Einschätzung ihrer Struktur kann man sagen, dass die Quds auf der ganzen Welt operiert. Man schreibt ihr eine Parteinahme in Südamerika(z.B. durch Unterstützung der Regierung von Venezuela) zu, das fortgesetzte Eingreifen in Afghanistan gegen die Anwesenheit von US-Truppen im Land,  das Ausfüllen permanenter Berater- und Ausbilderfunktionen für den Islamischen Widerstand der Hisbollah,  das Engagement für die syrische Regierung seit Beginn des Konflikts in 2011, und vor allem ihre Verwicklung in den Irak-Krieg seit 2003.

Ab 2008 hat die Quds-Brigade den Oberbefehl über alle Militäroperationen im Irak übernommen und organisiert und koordiniert gegenwärtig alle Aktivitäten der drei wichtigsten, schiitischen Milizen, die im Verbund mit dem irakischen Militär stehen. Es handelt sich um „Asa’ib Ahl al-Haq“ (“Liga der Gerechten”) mit 10000 Mitgliedern, um “Kata’ib Hizb Allah” (“Brigaden der Partei Gottes”) mit mehr als 30000 Kämpfern und schließlich um die „Saraya al-Salam“ (“Friedens-Kompanien”) mit geschätzten 10000 bis 50000 Aktivisten.  Diese Kriegsschauplätze, die der Quds indirekt von den Amerikanern präsentiert wurden, ermöglichen ihren Mitgliedern das Sammeln wertvoller Erfahrungen auf dem Gebiet der Schulung und Führung dieser Milizen.  Die jüngsten Angriffe auf Öltanker im Persischen Golf, die die Handschrift der Quds-Brigade erkennen lassen, verdeutlichen, zu welchem Niveau des Kampfes die Quds fähig ist, obwohl die Iranische Regierung jegliche Verantwortung für die Vorfälle vehement von sich weist.

Umgekehrt sind amerikanische und israelische Spezialeinheiten ebenfalls in der Lage, solche Angriffe unter falscher Flagge durchzuführen, wobei deren Vorgeschichte reich an solchen Beispielen ist. Derzeit sind die wichtigsten Missionen, an denen Quds direkt teilnimmt oder die sie anführt, die folgenden:

  • Raketenlieferungen an die Hisbollah
  • Bewaffnung und Führung schiitischer Milizen im Irak
  • Unterstützung der syrischen Regierung
  • Unterstützung der Houthis

Wenn es um die Wahl der Waffen geht, können wir annehmen, dass die Quds-Brigade dieselben Kampfmittel verwendet, wie auch andere Spezialeinsatzkräfte (z.B. die US-Green Berets, die russischen Spetsnaz, die britische SAS), d.h.:

  • Handfeuerwaffen (z. B. PC-9 ZOAF)
  • Maschinenpistolen (z. B. MPT-9, KL-7.62mm)
  • schwere Maschinengewehre (z. B. MGA3)
  • tragbare MANPADs (z. B. Soheil)
  • Schultergestützte Granatwerfer mit Raketenantrieb (z. B. Raad, RPG-29)
  • Panzerabwehrwaffen (z. B. Saeghe 1/2)
  • tragbare Mörser (z. B. 37-mm-Marsh-Mörser)
  • Militärische Plastiksprengstoffe (z. B. C4, Semtex)Der Einsatz von schwerem Gerät würde den Anforderungen ihres Aufgabenbereiches  widersprechen.

    In Bezug auf die Größe wird das aktive Personal von Quds auf 5000 bis 20000 geschätzt, obwohl die am häufigsten angegebene Anzahl 15000 beträgt. Globalsecurity.org behauptet, dass der Oberste Nationale Sicherheitsrat des Iran im Jahr 2008 eine Aufstockung der Miliz auf 15000 Personen genehmigt habe, was jedoch derzeit nicht verifizierbar ist. Zum Vergleich: Der russische Spetsnaz hat eine Mannschaftsstärke von rund 5000 Soldaten, die US-amerikanischen Green Berets verfügen über 7000 und der britische SAS über 400 bis 600 Mann.

Für den Iran hat die Quds-Brigade aus dem Blickwinkel der politischen Ideologie des Schiismus der Zwölf Imame eine geradezu endzeitliche Bedeutung von höchster Wichtigkeit. Ein in der Westlichen Presse kaum beachteter Aspekt, ist die Tatsache, dass Ayatollah Khomeini seinerzeit unmissverständlich einen Zusammenhang zwischen der Gründung der Islamischen Republik und dem Herannahen des Endes der Welt herstellte. Als „Zwölfer“-Schiiten sind Khomeini und seine Nachfolger fest davon überzeugt, dass die Aufrechterhaltung der velayat-e faqih für die Rückkehr des Zwölften Imams, Mohammad al-Mahdi, von entscheidender Bedeutung ist. Die Endzeitlehre der „Jafari Schule für Rechtswissenschaften“ (die offizielle Rechtslehre im Iran, benannt nach dem sechsten Imam Ja’far al-Sadiq) benennt Jerusalem als Dreh- und Angelpunkt für die Rückkehr des Mahdi und den Aufbau einer islamischen Regierung in der ganzen Welt als Vorbedingung für den Beginn eines von Prophet Mohammed verheißenen Goldenen Zeitalters Islamischer Herrschaft.

Gemäß sunnitischen und schiitischen Prophezeiungen soll die Armee, die für die Eroberung Jerusalems vorbestimmt ist, hauptsächlich aus Menschen aus der Region Iran bestehen, wobei die Iraner eine große und wichtige Rolle bei diesem Ereignis spielen werden.

Die Benennung einer Untergruppe der Sepah für Sonderoperationen nach dem persischen Namen für die Heilige Stadt Jerusalem sollte dem Rest der Welt zeigen, wie wichtig es den Iranern ist, ihr Regierungssystem mit allen Mitteln zu behaupten. Gegenwärtig ist der Einsatz von Quds zur Führung eines asymmetrischen Krieges gegen die amerikanisch-israelische Koalition das geeignetste Mittel zur Erreichung dieses Ziels. Gegenwärtig kann Quds aus strategischer Sicht als eine Art Vorwärtsverteidigung der Islamischen Republik eingestuft werden. Dies verleiht ihrer fortgesetzten Unterstützung der Hisbollah im Libanon und ihrem großen Engagement für die Sicherung des Fortbestehens der syrischen Regierung eine endzeitliche Bedeutung. Sie glauben, dass der Zionismus, den die Schiiten als eines der Hauptwidersacher im Kampf zwischen Gut und Böse betrachten, im letzten großen Kampf um Jerusalem besiegt werden wird, sobald Imam Mahdi zurückgekehrt ist. Deshalb rücken sie so weit wie möglich auf Israel vor und bilden somit die Speerspitze in diesem Kampf.

Es ist ihnen gelungen, den Iran auf Kosten derjenigen Verbündeten, die sich geografisch näher an Israel befinden, angemessen zu schützen. Die amerikanische Marine bleibt zwar eine Bedrohung im Persischen Golf, aber die Gesamtorganisation Sepah, deren Wachsamkeit dieses Szenario prägt, ist zuversichtlich, dass sie die Straße von Hormuz im Ernstfall schließen kann. Das strategische Gleichgewicht ist derzeit zugunsten des Iran und er hat damit nach eigener Einschätzung seine  wichtige Rolle bei der  Vorbereitung auf die Rückkehr des Mahdi erfüllt.

Für diejenigen, die an die endzeitliche Bestimmung der Islamischen Republik glauben, stellt die Quds-Brigade zweifellos die Avantgarde des bevorstehenden Marsches auf Jerusalem dar, und die westliche Presse ignoriert dies zum eigenen Nachteil und um den Preis der Uninformiertheit ihres Publikums.

Aus militärischer und politischer Sicht war die Quds sehr effektiv. Die iranische Strategie beruhte seit der Revolution von 1979 darauf, die amerikanisch-israelische Koalition und ihre Vasallen in Schach zu halten. Wie bereits erwähnt, hat ihre unkonventionelle Kriegsführung die Quds-Miliz aufgrund der Unfähigkeit des Iran, einen umfassenden Krieg gegen beide Länder gleichzeitig zu führen, in der nationalen Verteidigungsstrategie des Iran zum wichtigsten Werkzeug gemacht. Quds wird sowohl als Berater / Ausbilder als auch für verdeckte Operationen eingesetzt, um die beiden Hauptfeinde des Iran daran zu hindern, strategische Pläne im Nahen Osten und am Persischen Golf zu verwirklichen, und um ihre weitere Präsenz in der unmittelbaren Sicherheitszone des Iran so kostspielig und unangenehm wie möglich zu gestalten.

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