Israel Weitet Seine Feindseligkeiten Gegen Syrien Aus

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Translated by John T. Sumner.

Israel gibt seine bisherige Strategie, sich auf Luftangriffe gegen verschiedene Ziele in Syrien zu beschränken, auf und scheint entschlossener denn je zu sein.

Am 6. Mai griffen israelische Kampfhubschrauber Positionen der Syrischen Arabischen Armee im Norden von al-Quneitra an.

Verlautbarungen zufolge  wurden dabei mehrere Stellungen des Militärs getroffen, die sich im Umland der Stadt Jubata al Khashab befanden.

Die Stadt befindet sich in unmittelbarer Nähe der israelischen Stellungen an der Kontaktlinie in den besetzten Golan-Höhen.

Nach einer Meldung des in London beheimateten “Syrischen Observatoriums für Menschenrechte” wurden in Folge des israelischen Luftangriffes 3 Militärangehörige der getroffenen Stellungen verletzt.

Im Nachgang des Angriffs warf das israelische Militär am Morgen des 6. Mai Flugblätter ab, auf denen sie die syrischen Militärangehörigen in al-Quneitra vor einem Zusammenwirken mit der Hezbollah des Libanons warnten.

In diesen Flyern beschuldigte das israelische Militär den Befehlshaber des 1. Corps der 90. Brigade, Brigadegeneral Hussein Hammouch, der Zusammenarbeit mit dem libanesischen Befehlshaber Haj Hashim, um Truppenbewegungen der Hezbollah an der Kontaktlinie zu fördern.

Während der letzten Monate hatte das israelische Militär wortgleiche Flyer mit Drohungen gegen mehrere Einheiten und Kommandanten des 1. Corps der SAA abgeworfen.

Davon unabhängig  wurden im zentralen Syrien am 5. Mai mindestens 15 Kämpfer der palästinensischen, regierungstreuen Al-Quds Brigade in Folge eines Angriffs durch ISIS Zellen getötet oder verletzt.

In Ermangelung anderer Optionen sind ISIS-Zellen im Raum al-Sukhnah neuerlich sehr aktiv gewesen..

Eine Reihe von Operationen des syrischen Militärs und seiner Verbündeten zwang die Terroristen dazu, andere Gebiete im Hama-Aleppo-Raqqa-Dreieck und im westlichen Deir Ezzor zu räumen.

Inzwischen bemühen sich Syrien und der Irak weiterhin um eine Verbesserung ihrer Beziehungen.

Am 6. Mai erhielt der syrische Präsident, Bashar al Assad, eine Nachricht des irakischen Premierministers, Mustafa al Kadhimi, die von Faleh al Fayyad, dem Kommandanten einer berühmten Spezialeinheit, überbracht wurde.

Nach Verlautbarungen der Nachrichtenagentur SANA ging es in der Botschaft um die bilateralen Beziehungen und Angelegenheiten von beiderseitigem Interesse, um die aktuellen Entwicklungen auf dem politischen Sektor und um Fragen der Sicherheit, von denen besonders die Terrorismusbekämpfung behandelt wurde.

Dieses ist umso wichtiger, als  ein Wiederaufleben von ISIS sowohl in Syrien als auch im Irak bevorzustehen scheint, was eine Zusammenarbeit notwendig macht, um diesen Prozess einzugrenzen.

Es zirkulieren bereits Gerüchte über einen kommenden Großeinsatz gegen ISIS in Syriens Zentralregion, und es wäre möglich, dass der Irak sich von der anderen Seite der Grenze aus daran beteiligen könnte.

Bagdad muss sich mit der Ausbreitung des Einflusses von ISIS in Kurdistan und anderen Regionen befassen, besonders mit den an Syrien angrenzenden Gebieten.

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