Kriegsbericht Syrien – 18. Mai 2017: Wettkampf um die syrisch-irakische Grenze

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Gesprochen von Harold Hoover

Die syrische arabische Armee (SAA) und dessen Verbündete die von russischen Kampfjets und Kampfhubschraubern unterstützt werden haben in der Provinz Homs neue Vorstöße gegen die IS-Terroristen durchgeführt. Sie haben das Gebiet der Tafha Hügel ca. 20 km nordwestlich vom Luftwaffenstützpunkt Tiyas gesichert und in der Nähe des Arak Gasfeldes Einheiten von IS ausgelöscht.

Die Terrormiliz IS hat behauptet, dass es ihre Terroristen in der Nähe der Getreidesilos von Palmyra gelungen sei, mit Panzerabwehr-Lenkraketen zwei Panzer der SAA zu treffen. Das Schicksal von den Besatzungen der Panzer ist unbekannt.

Den Regierungsquellen nach wurden bei den jüngsten Zusammenstößen etwa 15 IS-Terroristen getötet.

In der Provinz Aleppo haben die Truppen der Regierung die von den Tiger-Einheiten der SAA geführt werden Jarah Kabir, Durubiyah al-Kibirah, Nafiiyah, Atira, die Viehzucht-Farm von Atira, Mazyounat al-Humur, Tall Hassan und Jubb al-Ali aus den Händen der IS-Terroristen befreit.

Die SAA rücken aktuell auch auf die strategisch wichtige von IS gehaltene Stadt Maskanah vor. Es wurde über mehrere Luftangriffe gegen IS-Ziele in diesem Gebiet berichtet.

Inzwischen wurden Berichte veröffentlicht, dass es der Wüsten-Falken-Brigade gelungen sei das Gebiet der Straße die Ithriyah und Aleppo miteinander verbindet zu erreichen, um die Bemühungen der SAA gegen Vorherrschaft von IS in Zentral-Syrien zu unterstützen.

Die SAA hat in der Stadt Dair ez-Zor einige schwere Angriffe von IS abgewehrt. Laut dem syrischen Verteidigungsministerium wurden dabei 28 Terroristen getötet und 30 weitere Verwundet. Der SAA gelang es zudem einen Panzer, zwei Fahrzeuge ausgestattet mit 23 mm Geschützen und einen BMP-1 Schützenpanzer zu zerstören.

Da die Infrastruktur und Vorherrschaft von IS in Syrien und im Irak zusammenbricht, haben die an den Konflikten beteiligten Seiten ihre Anstrengungen im Bereich der syrisch-irakischen Grenze verstärkt. Die westlich (von Europa und den USA) unterstützten Rebellen-Gruppen, die von den Sondereinheiten und Luftwaffe der US-geführten Koalition unterstützt werden, haben ihre Aktivitäten in Südsyrien erhöht.

Die von den US geführten Einheiten behaupten, das sie die Kontrolle über das gesamte syrisch-irakische Grenzgebiet südlich des Euphrat haben. Doch solange al-Bukamal von IS kontrolliert wird, kann dies gar nicht möglich sein.

Ein anderes wichtiges Ziel ist Dair ez-Zor. In der ländlichen Umgebung von Dair ez-Zor wimmelt es nur so von Ölfeldern und wenn die von den USA unterstützten Einheiten sie erreichen, würden sie die Kontrolle über diese Wirtschaftlich relevanten Güter erlangen. Dair ez-Zor und ar-Raqqa bleiben die einzigen Städte, welche die US-unterstützten Einheiten unter dem Vorwand gegen Terroristen zu kämpfen einnehmen können.

Zur gleichen Zeit haben die Einheiten der syrischen Regierung auch ihre Aktivitäten in der südöstlichen Wüste von Syrien erhöht und die Volksmobilisierungseinheiten (PMU) haben ihre Bemühungen erhöht um IS in der Nähe der Grenze zu Syrien zu bekämpfen.

Laut irakischen Quellen und einigen Experten ist die PMU eine Einheit, die nach der Niederlage von IS das Potential dazu hat, die Macht zu übernehmen. Die PMU besteht hauptsächlich aus Arabern, die eine regionale Vision vertreten die sich jender der Regierung in Damaskus ähnelt.

Die globalen Eliten stellen sich Schrittweise gegen die Erschaffung einer vereinten arabischen Entität im Nahen Osten. In dieser Hinsicht ist der US-unterstützte Vormarsch der Rebellen “gegen IS” entlang der syrisch-irakischen Grenze nur ein Mittel zum Zweck, um einige geopolitische Ziele im Nahen Osten zu erreichen.

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