Kriegsbericht Syrien – 21. Oktober 2016: Rebellenhochburg nahe Damaskus ergibt sich den Regierungstruppen

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Russland hat beschlossen, die humanitäre Pause für Aleppo für weitere 24 Stunden zu verlängern, sagte der russische Verteidigungsminister. Dieser Schritt wurde von der syrischen Regierung unterstützt.

Unterdessen beschossen die von den USA unterstützten Oppositionellen die humanitären Korridore, welche für Zivilisten geöffnet wurden, welche die Stadt verlassen wollen. Insgesamt töteten die Rebellen 14 Bezirksbeamte und verwundeten drei russische Offiziere am ersten Tag der Pause. Es gibt keine bestätigten Informationen über Opfer unter den Einheimischen.

Nach dem Ende der humanitären Pause in der syrischen Stadt Aleppo werden Moskau und Damaskus ihre militärischen Operationen in der Stadt fortsetzen.

Das syrische Verteidigungsministerium hat am Donnerstag angekündigt, dass es jedes türkische Kampfflugzeug, das ohne Zustimmung von Damaskus in den syrischen Luftraum gelangt, zum Abschuss gebracht wird. Der Ankündigung folgte ein intensiver Angriff der türkischen Luftwaffe auf kurdische Volksschutzeinheiten im Norden Aleppos, bei denen angeblich rund 200 YPG-Kämpfer ums Leben kamen. Zwischen den von der Türkei unterstützten militanten Gruppen und der kurdischen Volksschutzeinheit (YPG) in der Gegend von Tell Rifaat finden immer noch Kämpfe statt. Beide Seiten sind bemüht, die strategisch wichtige, vom IS kontrollierte Stadt Al-Bab zu erreichen.

Jaish Al-Islam hat angeblich eine Vereinbarung mit der syrischen Regierung erreicht und wird die strategisch wichtige Stadt Douma in Ost-Ghouta an diese übergeben. Die Berichte erscheinen, nachdem die Rebellen eine Reihe von Rückschlägen in dieser Region erlitten. Die syrische Armee befindet sich derzeit in militärischer Reichweite zur Stadt. In den kommenden Tagen wird deutlich, ob dieses angebliche Abkommen tatsächlich umgesetzt wird.

 

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