Kriegsbericht Syrien – 23. September 2016: Operation zur Befreiung von Ost-Aleppo

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Die Syrische Arabische Armee (SAA) kündigte am 22. September erneute Operationen im Osten von Aleppo an. Die Hisbollah kündigte ihre Beteiligung kurz nach dem Generalkommando der SAA mit. Die Operationen werden Berichten zufolge koordiniert von russischen Militärberatern, welche in diesem Gebiet eingesetzt werden.

Die syrische Luftwaffe führte bis zu 45 Luftangriffe auf Ziele von militanten Gruppen in den Stadtteilen Sakhour, Hanano, Al-Sukkari, Bab Al-Maqam und Bustan Al-Qasr durch.

Unterdessen berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR), dass laut einer “zuverlässigen Quelle” 3.000 russische Soldaten in einer Basis bei dem südöstlich Vororten von Al-Safir stationiert wurden sein sollen. Es gibt keine Bestätigung dieser Information, nur die “zuverlässige Quelle”. Russische Soldaten sind offiziell nur im Nordwesten von Aleppo an der Castello-Starße im Einsatz.

Im Gouvernement Homs versuchte in der vergangenen Nacht die Gruppe Ahrar al-Scham mithilfe eines gepanzerten Kontingents einen Kontrollpunkt der SAA und der Nationnalen Verteidigungskräfte (NDF) bei Shukarah zu überrennen. Dieser Schritt hatte zum Ziel, die strategische Autobahn Homs-Salamiyah zu durchtrennen. Der syrischen Armee ist es jedoch gelungen, alle verloren gegangenen Positionen nahe Shukarah zurückzuerobern.

Bei 20 Luftangriffen der türkischen Luftwaffe wurden 40 Kämpfer des Islamischen Staat getötet. Die türkische Luftwaffe verstärke ihre Luftangriffe auf die Gruppe im Norden von Aleppo, nachdem die von Ankara geführten Truppen herbe Rückschläge in dieser Region erlitten.

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