Kriegsbericht Syrien – 31. August 2017: IS geht in Süd-Raqqa aufs Ganze

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Von Harold Hoover

Am 30. August hat die dem IS zugehörige Nachrichtenagentur Amaq behauptet, dass die IS-Kämpfer in der Nähe der Stadt Uqayribat im ländlichen Gebiet von Ost-Hama zwei russische Soldaten getötet haben. Amaq behauptet das IS bei der Abwehr eines Angriffes die beiden russischen Soldaten sowie mehrere syrische Soldaten getötet hat.

Doch auf den Fotos, die von Amaq veröffentlicht wurden lässt sich nicht feststellen, ob die Leichen wirklich von russischen Soldaten stammen. Die beiden Soldaten könnten russische Söldner gewesen die an der Seite der syrischen Regierung arbeiten oder lediglich Mitglieder einer regierungsfreundlichen Gruppe.

Unterdessen haben die IS-Jäger der 5. Sturmtruppe der syrischen arabischen Armee (SAA) al-Mushayrifah aus der Gewalt von IS befreit und sich somit innerhalb von 2 km Distanz zu den Südöstlichen Toren der Stadt Uqayribat stationiert.

Getrennt davon haben die Regierungstruppen in Mukaymen Janoubi bei Taybah die Kontrolle übernommen.

IS hat zusätzliche Verstärkung nach Süd-Raqqa versetzt um die Offensive gegen die Tiger-Einheiten der SAA und die regierungsfreundlichen einheimischen Kämpfer in dem Gebiet zu intensivieren.

Die Gefechte im Gebiet des Dorfes Ghanim Ali dauern noch immer an und beide Seiten behaupten, dass sie bei dieser Schlacht die Oberhand gewonnen haben. Allerdings scheint es so, dass IS nicht dazu in der Lage ist genügend Schaden auszuüben, um den Vormarsch der SAA in Zentral-Syrien aufzuhalten.

Die SAA sind entlang der Straße von Palmyra nach Dair ez-Zor weiter vorgerückt und haben das Gebiet Harbisha von IS zurückerobert. Der Vormarsch fand während den intensiven Luftangriffen auf die IS-Ziele in Zentralsyrien statt.

Syrische und russische Kampfflugzeuge haben IS in Aksh, Um Mail, Abu Jubilat, al-Qastal al-Shamali, al-Qastal al-Wastani und al-Qastal al-Janubi im ländlichen Gebiet von Ost-Hama und auf den Gebieten der Saria’at Junid Al-Qriah und al-Mukbat Hügel im Umkreis Stadt Dair ez-Zor bombardiert.

Laut den kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG) hat sich die russische Militärpolizei in den Städten Shehba und Afrin in Nord-Syrien stationiert, um militärische Beobachtungsposten zu einzurichten und in dem Gebiet für zusätzliche Sicherheit zu sorgen.

Weitere Einsätze der Einheiten der russischen Militärpolizei in dem von den YPG-gehaltenen Gebiet in Nordwest-Syrien deuten auf den steigenden Einfluss Russlands in dem Gebiet hin. Unterdessen bleiben die kurdischen Milizen in Nordost-Syrien unter nahezu direktem Einfluss der US-geführten Koalition.

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