Kriegsbericht vom 15. Oktober 2018: Syrische Armee startet weiteren Versuch um den ISIS in al-Safa zu vernichten

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Wie Medien vor Ort berichteten, haben die Syrische Arabische Armee (SAA), lokale Milizen und ehemalige Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA) sich am 11. Oktober auf den Beginn einer neuen Offensive mit russischer Unterstützung gegen die verbliebenen ISIS-Kämpfer in der Region al-Safa, nördlich von al-Suweida vorbereitet. Am 12. und 13. Oktober haben Regierungsquellen berichtet, daß hierbei zahlreiche ISIS-Kämpfer getötet worden sind. Jedoch sind keine nennenswerte Ziele von der SAA und ihren Verbündeten erreicht worden.

Laut Quellen vor Ort, wird das russisch-türkische Deeskalationsabkommen durch Probleme beim Abzug von Hayat Tahrir al-Sham aus der demilitarisierten Zone belastet. Auch wurde das Abkommen am 13. Oktober durch den Beschuß der Stadt al-Bahsa sowie eines Stützpunkts der SAA im Nordwesten von Hama durch bewaffnete Gruppen verletzt.

Laut der russischen Seite, bleibt hohe die Gefahr von Provokationen durch den Einsatz von Chemiewaffen bestehen. Der ständige Vertreter der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen hat erklärt, daß Moskau Geheimdienstinformationen erhalten hat, nach denen bewaffnete Gruppen diesbezügliche Provokationen planen. Solche Informationen sind, laut Alexander Shulgin, “an der Tagesordnung”.

Laut dem türkischen Präsidenten, Erdogan, könnte auch die Türkei mit neuen Operationen in Nord-Syrien beginnen. Erdogan hat die Drohung erneuert, die türkischen Militäroperationen in von den SDF gehaltenen Gebiete östlich des Euphrat auszuweiten. Ankara betrachtet die kurdischen Milizen, die den Kern der SDF bilden, als Terrorgruppen.

Am 12. Oktober hat die Nachrichtenagentur der Terroristen, Amaq, berichtet, daß mehr als 28 Kämpfer der von den Vereinigten Staaten (VS) unterstützten Gruppe im Umland von Deir ez-Zor getötet und 8 gefangengenommen worden sind.

Berichten zufolge, haben Kampfflugzeuge der von den VS geleiteten Koalition am 13. Oktober Luftangriffe mit Phosphorbomben auf die vom ISIS gehaltene Stadt Hajin geflogen. Von den VS angeführte Kräfte hatten zuvor bei verschiedenen Gelegenheiten Ziele in Syrien mit Phosphorbomben angegriffen.

Am 14, Oktober hat Sputnik einen Vertreter der Pentagon zitiert, der erklärte, daß alle von der von den VS angeführten Koalition verwendete Waffen dem Völkerrecht entsprechen.

Am selben Tag haben die Iranischen Revolutionsgarden gelobt weiterhin “effektiv” in Syrien präsent zu sein.

Der Sprecher der Iranischen Revolutionsgarden, Brigadegeneral Ramezan Sharif, sagte, daß die “herbeigeführte Krise” in Syrien geplant worden ist, um einen Sicherheitsspielraum für Israel zu schaffen. Auch sagte er, daß die Unterstützung Syriens durch den Iran auf Bitten aus Damaskus allen internationalen Normen entspricht.

Die Vereinigten Staaten haben erklärt, daß ihre Truppen in Syrien bleiben werden, solange bis der Iran das Land verlassen hat. Die Trump-Administration und ihr Hauptverbündeter, Israel, betrachten sowohl Syrien als auch den größten Teil des Nahen Ostens als Schlachtfeld zur Bekämpfung des iranischen Einflusses.

Quelle: https://southfront.org/syrian-war-report-october-15-2018-syrian-army-kicks-off-another-attempt-to-eliminate-isis-in-al-safa/

Übersetzung©: wunderhaft

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