Trump Administration hat “riesige Lücken” in Obamas White House Plan zur Rückeroberung der selbst ernannten IS Hauptstadt ar-Raqqa gefunden – WSJ

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U.S. special operations forces gesichtet in der nordsyrischen Provinz Raqqah am 25. Mai 2016. Delil Souleiman, AFP

U.S. special operations forces gesichtet in der nordsyrischen Provinz ar-Raqqah am 25. Mai 2016. Delil Souleiman, AFP

Der Plan einer Offensive auf ar-Raqqa, der selbsternannten IS-Hauptstadt in Syrien, der von der Obama-Regierung vorbereitet wurde, beinhaltet “riesige Lücken”, und die Trump-Regierung wird sie überarbeiten, anstatt sie umzusetzen.

Washington Post berichtet:

Am 17. Januar, nur drei Tage vor der Machtübertragung, beauftragte Obama seinen nationalen Sicherheitsberater, dem Trump-Team ein Papier zu übergeben, in dem er den Plan dargelegt hatte, die Kurden zu bewaffnen. Dazu gehörten auch die Redepunkte, die Präsident Trump benutzen könnte, um den Zug dem Präsidenten der Türkei zu erklären. Die Türken betrachten die kurdischen Kämpfer als Terroristen und ihren Feind.

Obama hoffte, dass seine letzten Vorbereitungen den Weg für Trump erleichtern würden, einen schnellen Angriff auf die wichtigste Festung des islamischen Staates zuzulassen. Die US-Geheimdienste sagen, dass die Militanten von dort aus Angriffe außerhalb Syriens planen.

Anstatt sich an den Plan zu halten, erachtete Trumps nationales Sicherheitsteam ihn für völlig unzureichend und gab diesen schnell wieder auf.

Für die herantretende Trump-Verwaltung war Obamas Ansatz so inkrementell und risikoscheu, das er von vornherein zum Scheitern verurteilt war. “Sie stellten die Informationen zur Verfügung, aber wir fanden große Lücken,” sagte ein Trump-Verwaltungsbeamter in leitender Position, der das Dokument überprüfte. “Es war schlechte Arbeit vom Personal.”

Stattdessen wird die Trump-Administration einen neuen Plan erarbeiten, so die Washington Post:

Der Obama-Plan forderte die US-Streitkräfte, die Kurden bei der Verwendung der neuen Ausrüstung und des Kampfes in einer dicht besiedelten Stadt zu trainieren, aber es fehlte an Details darüber, wie viele US-Truppen erforderlich wären und wo die Ausbildung stattfinden würde. Trumps Beamte sagten, sie seien bestürzt, dass es keine Vorkehrungen für die Koordinierung der Operationen mit Russland und keine klare politische Strategie für die Besänftiung der Türken vereinbart wurden.

Ausserdem gab es auch keine Notfallpläne, falls die kurdische Offensive ins stocken geraten sollte, sagte der oberste Verwaltungsbeamte der Administration Trump.

“Was uns am meisten gestört hat, war, dass es keinen Plan B gab”, sagte ein offizieller Trump Vertreter.

Dem Team Donald Trumps kam es so vor, als ob Obamas Verwaltungsbeamte die Genehmigung des Planes verzögert hatten, weil sie wußten, daß er mangelhaft war und diese nicht dafür verantwortlich gemacht werden wollten, sagte der Beamte.

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  • Dr. Ronald Cutburth

    Given the sinister US no fly zone is over Syria it is not legal. The US has not been given any authority by Assad to do anything in Syria. Russia would find that dangerous for its bombing operations.