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Militärische Spannungen in Libyen steigen an

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Das russische Außenministerium hat auf verstärkte militärische Spannungen in Libyen hingewiesen, die für die libysche Staatlichkeit wirklich gefährlich sein können.

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Foto: Daily Mail / AP

Das russische Außenministerium hat eine Pressemitteilung über die Situation in Libyen veröffentlicht. Laut dem Dokument wird Moskau die Entwicklung der Situation in Lybien, die sich nicht verbessern wird, weiterhin genau beobachten. Wie die Abteilung bemerkte, gab es vor kurzem Ereignisse, die nichts anderes als sehr beunruhigend sind.

Die Pressemitteilung erinnerte auch daran, dass sich seit Anfang März die Spannungen im östlichen Teil Libyens aufgrund der erneuten Kämpfe im Bereich des so genannten “Öl-Halbmondes” an der Mittelmeerküste des Landes verstärkt haben. Inzwischen haben die Einheiten der libyschen Nationalen Armee unter der Leitung von General Khalifa Haftar diese Gebiete unter ihrer Kontrolle zurückgegeben.

Das Dokument betonte, dass infolge der dramatischen Ereignisse die Hauptölinfrastruktur des Landes, die sich in dieser Region befindet, weitgehend geschädigt war. Die Ölproduktion ging um 14% zurück (von Ende Februar 700.000 Barrel pro Tag auf 600.000 Barrel pro Tag) und dies wird unweigerlich das Budget des Landes beeinflussen und damit die Krisensituation auf wirtschaftlicher- und Sozialer-Ebene verschlimmern.

Das russische Außenministerium stellte fest, dass die bewaffnete Konfrontation in der Hauptstadt des Landes, Tripolis, auch intensiviert wurde. Die heftigen Konflikte zwischen den bewaffneten Milizengruppen, die dem ehemaligen Chef der Regierung der Tripolis National Salvation loyal gegenüberstanden und den sogenannten Tripolis Revolutionaries Brigaden die den Präsidentenrat und die Regierung des Nationalen Abkommens unter Führung von Fayez al-Sarraj unterstützen eskalierten. Nach den verfügbaren Informationen wurde in den Schlachten schwere Artillerie eingesetzt. Dieser weitere Ausbruch der Gewalt in Tripolis verursachte Zerstörung und es gibt Opfer unter den Zivilisten.

Laut der Pressemitteilung der Abteilung hat Moskau ernste Bedenken über die Verschärfung der Situation in Libyen. Es besteht eine ansteigende Gefahr der Eskalation des zivilen Konflikts und das sich, dass Land bald in einem noch viel größerem Chaos, das mit katastrophalen Konsequenzen für die libysche Staatlichkeit verbunden ist, befinden wird.

In dieser Hinsicht hat das russische Außenministerium erneut die gegnerischen libyschen Seiten aufgefordert, sich zurückzuhalten. Laut der Pressemitteilung ist Moskau davon überzeugt, dass alle strittigen Fragen nur durch einen konstruktiven Dialog an dem Tisch der inklusiv-Verhandlungen gelöst werden sollten.

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