Neue Taliban Machtübernahme Stellt Sich Herausforderungen

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Die neue Machtübernahme der Taliban in Afghanistan läuft nicht problemlos.

Beginnend am 20. August tauchten Berichte auf, Widerstandskämpfer hätten drei nördliche Bezirke zurückerobert.

Pro-Taliban soziale Medien-Konten bestätigten die militärische Umkehrung in der nördlichen Baghlan Provinz. Sie sagten, dass mindestens 15 Taliban Soldaten getötet wurden und weitere 15 verletzt.

Dies wurde als ,Amnestie-Verleugnung’ bezeichnet für ehemalige Regierungsmitglieder.

Der Kampf fand in drei Bezirken statt – Pul-e-Hesar, Del-e-Salah und Bano -, die nur etwa 80 km. nördlich von Kabul liegen, jedoch über schlechte, kurvenreiche Bergstrassen schwer zu erreichen sind.

Der Aufstand geschah nördlich von dem Panjshir Tal, einem strategischen Splitter des Gebietes, wo ein Handvoll Afghan-Führer eine Widerstandskraft gegen die Taliban organisierten. Die Taliban hat die Bezirke schnell zurckerobert. Der Widerstandsführer, Ahmad Massoud Junior, sagte, die Gebiete seien nicht von seinen Unterstützern erobert, sondern von lokalen Milizen, die mit der .brutalen’ Macht der Taliban unzufrieden seien.

Während ehemalige Beamten und Zeugenberichte in den sozialen Medien auf einen lokalen, spontanen Aufstand deuteten, meinte einer der Hauptführer der Panjshir-Bewegung, ‘wir sind eins’.

Ehemaliger Vize-Präsident Amrullah Saleh, der neulich Anspruch auf das Präsidentenamt erhob, sagte, seine Streitkräfte und die Kämpfer im Norden seien ,unter einer Befehlstruktur’.

Zwei Tage darauf meinte der de facto Führer des letzten Außenpostens des anti-talibanischen Widerstandes, Massoud Junior, er hoffe auf Friedensgespräche mit der Taliban, sei aber kampfbereit.

Die Bemerkungen folgten auf eine Mitteilung im talibanischen AlemarahTwitter-Feed, Hunderte Kämpfer seien nach Panjshir unterwegs, wo ,Provinzbeamten eine friedliche Übergabe ablehnten’.

Massoud meinte, dass zum Kampf gegen die Taliban ,internationale Unterstützung nötig sei; ob diese aber käme sei unwahrscheinlich.

Wenn Kämpfe ausbrechen sollten, würde die Taliban den Aufstand wohl rasch niederschlagen, denn die Gruppe hätte ja von den jäh abziehenden US-Streitkräften eine elite Waffen und Hardware Aktualisierung erhalten.

Die Gruppe zog durch Kabul mit ihrer Kriegsbeute und haben sich sogar beim Hochziehen einer weißen Fahne photographiert, als Spott des Hochziehens der US Flagge in Iwo Jima.

Die Taliban beteuerte, alle Afghanen sollten sich im .neuen’ islamischen Emirat sicher fühlen, jedoch bislang zeigt sich die Gruppe nicht kompromiß- und verhandlungsbereit.

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