Philippinischer Präsident lehnt die “idiotische” Hilfe der EU ab, und nennt die Repräsentanten der EU “Hurensöhne”

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Der philippinische Präsident hat die Vertreter der EU “Hurensöhne” genannt, da sie ihm ein “idiotisches” Rehabilitationsprogramm für Drogenabhängigen angeboten haben.

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Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte (Foto: AP / Bullit Marquez)

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte lehnte die Hilfestellung von Vertretern der EU ab, die ihm empfohlen hatten mit Hilfe von Rehabilitationsprogrammen gegen die Drogen in seinem Land anzukämpfen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag.

Laut der Nachrichtenagentur hat die EU einen Beschluss erlassen, der den Präsidenten der Philippinen zu mehr zurückhaltenderen Methoden bei der Bekämpfung des Drogenproblems in seinem Land auffordert und insbesondere vorschlägt, Rehabilitationsprogramme für Drogenabhängige anzubieten.

“Die EU, hat uns mitgeteilt, dass sie für eine gesundheitsorientierte Lösungen bei Drogen sind. Diese Hurensöhne”, sagte Duterte und fügte hinzu, dass er die EU und “idiotische” Rehabilitationsprogramme nicht brauche. Die Aussage wurde während der Rede des Präsidenten vor chinesischen Geschäftsleute gemacht, die er für ihre bedingungslosen Darlehen und Hilfe lobte.

Duterte stellte fest, dass der Rehabilitationsansatz der EU die Verabreichung von Drogen wie Heroin, Kokain und Marihuana an süchtige beinhalte.

“Sie wollen, dass wir Kliniken bauen, anstatt sie zu verhaften, und sie dann in Gefängnisse zu stecken, genau wie in anderen Ländern, du gehst in so eine Klinik und wenn du Methamphetamin willst, werden sie es dir einfach spritzen oder es dir einfach geben und dann kannst du wieder gehen.”, sagte er. “Unsere Leute werden einfach dorthin gehen und jede Chemikalie konsumieren, bis ein Königreich entsteht, und bis sie verrückt werden … wer würde hier noch anders reagieren?”

Der Präsident der Philippinen, der im Mai des letzten Jahres gewählt wurde, steht für einen umfassenden Kampf gegen die Ausbreitung von Drogen im Land. Nach den neuesten Daten der UN, wurden in den Philippinen seit Duterte an die Macht kam, mehr als 6.000 Menschen im Zusammenhang mit Drogenhandel getötet. Die internationale Gemeinschaft verurteilte wiederholt diese Methoden zur Bekämpfung des Drogenhandels in seinem Land.

Duterte reagiert unweigerlich sehr stark und mit voller Überzeugung auf Kritik von internationalen Menschenrechtsorganisationen, den Vereinten Nationen, den USA und der EU, da solche Kritiken laut ihm eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten seines Landes darstellen.

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