Politische Geste: Moskau reaktiviert silogestützte Raketensysteme auf der Krim

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Das Küstenschutzsystem Utjos (Foto: Rossiyskaya Gazeta / Vladimir Pasyakin)

Das Küstenschutzsystem Utjos (Foto: Rossiyskaya Gazeta / Vladimir Pasyakin)

Dieser Artikel erschien zuerst auf Zuerst!

Die strategische Sicherheit geht vor: Rußland hat jetzt auf der Halbinsel Krim die bodengestützten Raketenabwehrsysteme des Typs „Utjos“ wieder in Einsatzbereitschaft versetzt, die dort noch zur Zeit der Sowjetunion stationiert worden waren. Die Anlagen wurden mit den erfolgreichen Starts von Marschflugkörpern vom Typ P-35 in Alarmbereitschaft versetzt, teilen die russischen Sicherheitsbehörden mit.

Jede Abschußeinrichtung verfügt über zwei Raketenbehälter. P-35-Raketen können Ziele in einer Entfernung von bis zu 300 Kilometern bekämpfen. Dabei fliegen sie mit einer Geschwindigkeit von mehr als 2.000 Stundenkilometern.

Es handelt sich aber ersichtlich um eine eher „politische“ Geste. Denn die P-35-Systeme sind vergleichsweise „lahme Enten“ gegenüber den inzwischen ebenfalls auf der Krim stationierten hochwirksamen S-400-Raketenabwehrsystemen, die Ziele auf eine Distanz von mehr als 400 Kilomentern bekämpfen können und eine Geschwindigkeit von bis zu 18.000 Stundenkilometern erreichen.

 

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