Putin, Merkel und Hollande vereinbaren Treffen am Rande des G20-Gipfel in China

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Putin, Merkel und Hollande vereinbaren Treffen am Rande des G20-Gipfel in China

Dieser Artikel erschien zuerst auf A-spectoübersetzt von Valentina Tzoneva / Heinz Reichardt exklusiv für SouthFront

Der russische Präsident Wladimir Putin, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident François Hollande haben sich auf ein Treffen am Rande des G20-Gipfel in China verständigt, gab der Kreml offiziell bekannt.

“Die drei Staatsoberhäupter haben vereinbart zum Thema Ukraine persönlich in Kontakt zu bleiben und sich am Rande des G20-Gipfel in China am 4. und 5. September zu treffen”, heißt es in einer Ankündigung.

“Die Staatsoberhäupter diskutierten des Abkommen von Minsk basierend auf Harmonie und politische Entwicklungen und die Sicherheitsmaßnahmen zwischen den Ländern”, erklärte der Pressedienst des Kreml.

Die Parteien sprachen über Fragen bezüglich der “inneren Krise der Ukraine, einschließlich der Optionen für eine Fortsetzung des Abkommen von Minsk”. Der Präsident der Russischen Föderation, die deutsche Kanzlerin und der französische Präsident betonten besonders “den Sonderstatus des Donbass rechtlich zu verankern, eine Verfassungsreform durchzusetzen, eine Amnestie zu erlassen sowie die Organisation von Regionalwahlen”. All diese Fragen “müssen im Rahmen der Kontaktgruppe koordiniert werden (gemäß der ukrainischen Krisenlösung) in der Kiew einen direkten Dialog mit den (selbsternannten) Republiken Donezk und Lugansk halten kann”. Laut Meldungen legte Putin während des Telefongesprächs ein besonders Augenmerk auf den jüngsten Versuch vonseiten Kiew subversive Terrorgruppen auf die Krim einzuschleußen und wies auf die möglichen Auswirkungen eines solchen Handelns auf den Konflikt in der Ukraine hin.

“Wladimir Putin informierte seine Partner über die groben Provokationen der Ukraine, welche Anfang August Saboteure auf das Staatsgebiet der Russischen Föderation entsendete, um dort Terroranschläge durchzuführen”, sagte der Kreml.

“Die Tendenz von Kiew für solche militärischen Handlungen wirken sich schlecht auf das Abkommen von Minsk aus und die Partnerschaft im Rahmen des sogenannten Normandie-Format”

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