Rebellen In Daraa Lehnen Abkommen Ab Und Von Gro-Idlib Unersttzte Zusammenste Fortgesetzt

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Daraa ist schon länger ein Brennpunkt, der sowohl Groß – Idlib als auch die ISIS-Terroristen in Deir Ezzor in den Hintergrund schiebt.

Nach mehreren Wochen eines Belagerungskampfes der syrisch-arabischen Armee (SAA) und einem anschließenden Abkommen bleibt die Lage dauerhaft verschärft.

Das Abkommen wurde am 25. Juli abgeschlossen und trat am 28. Juli in Kraft. Dieser Versuch um Frieden versagte jedoch gänzlich. Statt eines Abklingens und einer Rückkehr zum Frieden in Daraa fanden überall Zusammenstöße statt.

Am frühen Morgen des 29. Juli startete die SAA einen Einsatz, mit dem sie in den südlichen Teil der Stadt Daraa, Daraa al-Balad, einziehen und ihn sicher stellen wollten.

Schon in den frühen Stunden der Attacken gelang es den SAA Truppen, die umliegenden Gebiete von Daraa al-Balad zu sichern.

Die Entscheidung, das Gebiet zu erobern, ist noch nicht gefallen. Aktuell schießt die Armee auf Posten, die von lokalen Bewaffneten bemannt sind.

Die Aktion der SAA lief einen Tag – bis Berichte einer neuen Waffenstillstandsverhandlung auftauchten.

Ehemalige Rebellen eroberten 30 Posten, Lager und Kontrollpunkte der SAA in den östlichen und westlichen Teilen der Landschaft um Daraa. Syrische Behörden und ehemalige Rebellen schlossen angeblich einen vorübergehenden Waffenstillstand am 30. Juli. Dennoch fanden in verschiedenen Teilen von Daraa, hauptsächlich im Süden, Zusammenstöße statt. Als Ergebnis der Operation in Daraa al-Balad wurden am 29. Juli über 40 SAA Soldaten gefangengenommen. Die ehemaligen Rebellen befreiten einige Gefangenen am 31. Juli, als Berichte eines neuen Abkommens erschienen.

Um eine mögliche Lösung zu verhindern, befürwortete die Obermacht in Idlib, Hay’at Tahrir al-Sham (HTS) die ehemaligen Rebellen und ihre Bewegung.

Unter der Führung des HTS erhöhten sich die Artillerie- und Raketenanschläge auf die von der Regierung belegten Gebiete als Antwort auf den Beschuss von der SAA am al-Zamay Berg im südlichen Idlib und zur Unterstützung der ehemaligen Rebellen in Daraa.

Insgesamt führte alles dazu, dass Behörden den lokalen Führern in Daraa al-Balad einen Zeitraum bis zum 1. Aug. gaben, einem neuen Abkommen zuzustimmen.

Laut dem Abkommen werden 132 lokale Bewaffneten in Oppositionsgebiete in Nordsyrien abgeschoben.

Strenge Sicherheitsmaßnahmen wurden auch in Daraa al-Balad eingeführt.

Anstatt dem Kämpfen ein Ende zu setzen erneuerten die Groß-Idlib Fraktionen am 1. Aug. ihre Angriffe zur Unterstüzung der Daraa Rebellen, und wenig wurde erreicht.

Am 2. Aug. fand ein Treffen im Stadium im Zentrum von Daraa zwischen Offizieren der russischen Militärpolizei, dem syrischen Verteidigungsminister und Vertretern der ehemaligen Rebellen statt.

Am selben Tag lehnte das Zentralkomite der Rebellen in Daraa die Anforderungen der SAA ab, die Waffen zu übergeben und der SAA den Eingang in Daraa al-Balad über Militärkontrollpunkte zu erlauben.

Zusammenstöße setzen sich überall in Daraa fort, und besonders im Süden der Stadt scheint eine Lösung keineswegs absehbar.

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