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Schlacht um Mossul – 10. November 2016

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US-Soldaten nehmen direkt beim Sturm auf die vom Islamischen Staat (IS) kontrollierte Stadt Mossul teil. Seit dem Beginn der Offensive wurden sechs US-Militärs getötet und 27 verwundet und das Pentagon entsendete zusätzlich 1.700 Elitesoldaten der 82. Luftlandedivision in den Irak.

Unterdessen berichten Quellen auf dem Boden, dass das irakische Militär die tatsächliche Höhe der Verluste vor der Öffentlichkeit verschleiert. Laut Berichten verlor das irakische Militär seit dem Beginn der Militäroffensive auf Mossul Kriegsgerät im “zweistelligen” Bereich und Hunderte Soldaten verloren haben.

Diese Tatsachen zeigen deutlich das die laufende Operation zur Befreiung von Mossul nicht so gut läuft wie es und die Medien vermitteln.

Mittlerweile haben die irakische Armee und die Anti-Terror-Kräfte die östlichen Stadtteile Mossuls erreicht und sind in den nicht schiitisch und nicht kurdisch besiedelten Gebieten einem erheblich Druck ausgesetzt. Der Islamische Staat setzt massiv Sprengfallen, Überfall- und Selbstmordattentäter ein und vermeidet Kämpfe im direkten Gegenüber mit dem Feind. Wahrscheinlich wird die terroristische Gruppe diese Strategie verfolgen, bis die irakische Armee und ihre Verbündeten versuchen, in die zentralen Stadtteile von Mosul einzudringen.

Zur selben Zeit stoßen die Popular Mobilization Units (PMU) im südwestlichen Umland der IS-Hochburg vor. Die PMU befreite bedeutsame Gebiete konnte allerdings nicht die wichtigen Verkehrswege westlich von der Stadt abschneiden.

Zusammenfassend deuten die jüngsten Entwicklungen darauf hin das die Anti-ISIS-Kräfte die anfängliche Dynamik verloren haben und nun versuchen, unter erheblich Druck eine Basis für weitere Fortschritte zu schaffen.

Das irakische Militär, die PMU, die kurdischen Peschmerga und ihre Verbündeten der US-geführten Koalition müssen Mossul auf breiter Front erreichen und die Kontrolle über das strategische Verkehrsdreieck im westlichen Umland der Stadt erlangen. Danach werden die Anti-ISIS-Kräfte in der Lage sein einen endgültigen Sturm auf die Hochburg der Terroristen zu starten. Aber auch in diesen Fall werden die Terroristen im stark besiedelten Stadtgebiet erheblichen Widerstand leisten und die humanitären Kosten der Operation werden hoch sein.

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Fotos eines dem IS nahestehenden Medienkanal zeigen zerstörte Ausrüstung der irakischen Streitkräfte in den Außenbezirken von Mossul:

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