Streitkräfte Assads geben türkischer Armee die Peitsche im östlichen Idlid

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Am 20. Februar gelang es der 2. NATO-Armee und ihren Stellvertretern erneut nicht, das Dorf Nayrab im Osten von Idlib von der syrischen Armee zu erobern. Der türkische Angriff umfasste 2 Dutzend militärische Ausrüstungsgegenstände, darunter Kampfpanzer und Artillerie, über 200 türkische Soldaten und ungefähr 300 Mitglieder von Hayat Tahrir al-Sham (ehemals syrischer Zweig von al-Qaida) und andere von der Türkei unterstützte Gruppen.

Der türkische Angriff begann gegen 13:00 Uhr Ortszeit unter Spott der Massenmedien über den bevorstehenden Zusammenbruch der syrischen Verteidigung und der Assad-Regierung unter dem mächtigen Angriff der türkischen Armee. Um 14:00 Uhr Ortszeit stimmten einige türkische Anhänger von Twitter bereits auf die Stadt Aleppo zu und bereiteten sich auf den Vormarsch auf Damaskus vor.

Um 17:00 Uhr schien der Angriff jedoch verpufft  zu sein,  trotz der massiven Raketen- und Artillerie-Angriffe unter  Beteiligung türkischer Truppen,  vereinte in ihren Bemühungen mit Al-Qaida  gegen die Syrer. Türkisch geführte Streitkräfte, angeblich türkische Truppen, starteten sogar ein MANPAD gegen ein russisches Su-24-Kampfflugzeug, um syrische Truppen aus nächster Nähe zu unterstützen. Danach berichtete das türkische Verteidigungsministerium, dass 2 türkische Soldaten getötet und 5 weitere bei einem Luftangriff verletzt wurden.

In bester Tradition gab das türkische Verteidigungsministerium eine glorreiche Erklärung ab, wonach 50 Assad-Soldaten getötet, 2 syrische Kampfpanzer, 2 gepanzerte Fahrzeuge, 2 bewaffnete Pickups und eine Haubitze zerstört wurden.
Die türkische Seite konnte jedoch nur einige Hayat Tahrir al-Sham-Selfies aus der Nähe von Nayrab nachweisen, um diese Behauptungen zu bestätigen. Die türkischen Staatsmedien erklärten sofort, dass die türkischen Streitkräfte das Dorf nicht erobern wollten und lediglich eine Warnung  an das unterdrückerische Assad-Regime senden wollten.

Danach forderte die mächtige türkische Armee Patriot-Raketen aus den Vereinigten Staaten an, um die Assad-Aggression in Idlib zu verhindern. Es gibt zwei Erklärungen dafür:

• Ankara verpasste offenbar die Nachricht, dass Patriot-Raketen, die in Saudi-Arabien stationiert waren, wiederholt ihre militärische Infrastruktur nicht vor Raketen- und Drohnenangriffen der jemenitischen Houthis schützen konnten.
• Die Erdogan-Regierung wünscht sich Truppen der Vereinigten Staaten in Idlib an der Seite ihrer türkischen und al-Qaida-Kollegen.

Die russische Seite bestätigte offiziell, dass ihre Kampfflugzeuge die syrische Armee dabei unterstützten, Ziele in Idlib zu treffen. Demnach wurden ein Kampfpanzer, 6 gepanzerte Fahrzeuge und 5 bewaffnete Pickups zerstört. Moskau erklärte, dass türkische Artillerie-Angriffe  4 syrische Soldaten verletzt hätten.

Der Februar neigt sich dem Ende zu und das türkische Ultimatum, das die Syrer auffordert, sich aus den befreiten Gebieten zurückzuziehen, läuft aus. Die Unfähigkeit der türkischen Streitkräfte, auch nur ein einziges Dorf von der syrischen Armee zurückzuerobern, wurde bereits zu einem schweren Schlag für das öffentliche Image der Erdogan-Regierung. Daher ist es wahrscheinlich, dass die türkische Armee ihre Angriffe in Idlib fortsetzt und mit eigenem Blut für neo-osmanische Träume von Erdogan und seinem inneren Kreis bezahlt.

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