Syrien – Kriegsbericht vom 11. April 2018: VS-Zerstörer und U-Boote mit hunderten Raketen vor Syrien

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Während die Vereinigten Staaten sich weiterhin auf einen möglichen Militäreinsatz gegen die syrische Regierung vorbereiten, hat russische Marine damit begonnen vor der syrischen Küste Gefechtsübungen mit scharfer Munition durchzuführen.

Die russischen Manöver werden vom 11. bis zum 26. April in einem Zeitraum stattfinden, in dem der Militärschlag der Vereinigten Staaten am wahrscheinlichsten erfolgt, wenn die Regierung von VS-Präsident, Donald Trump, sich dazu entscheidet Syrien anzugreifen.

Am 10. April hat Russlands Botschafter für den Libanon, Alexander Sassypkin, noch einmal bestätigt, daß die russischen Streitkräfte, im Falle einer Eskalation in dem vom Krieg gebeutelten Land, bereit sind Raketen abzuschießen und die Abschußrampen ins Visier zu nehmen.

Ali Akbar Velayati, der Spitzenberater des obersten iranischen Führers, Ali Khamenei, hat versprochen die Regierung in Damaskus gegen jeden Angriff der VS und ihrer Alliierten zu unterstützen.

Andererseits findet findet ein VS-amerikanischer Militärschlag gegen Syrien die offene Unterstützung Israels, das in der Region gemeinsam mit Saudi-Arabien der Hauptwidersacher des Irans ist. Bauminister Yoaw Galant, ein ehemaliger  Kommandeur des Südkommandos der israelischen Armee, hat öffentlich gelobt den syrischen Präsidenten zu ermorden, weil “die Welt ohne Assad ein besserer Ort sein wird.”

Das Vereinigte Königreich (VK), Frankreich und Deutschland schließen sich dem Kurs der VS-Administration an.

Laut dem russischen Verteidigungsministerium, sind, seit der Unterzeichnung der Evakuierungsvereibarung der Gruppe mit Damaskus vom 8. April über 3.354 Kämpfer von Jaish al-Islam und 8.642 ihrer Familienmitglieder aus dem Distrikt Douma evakuiert worden.

Die Anzahl der verbliebenen Kämpfer von Jaish al-Islam im Bezirk Douma ist unbekannt. Allerdings erwarten Experten vor Ort, daß der Evakuierungsprozeß in 48-72 Stunden abgeschlossen sein wird. Formell besitzt die Syrisch Arabische Armee bereits jetzt die volle Kontrolle über die Region.

Am 12. April sind Soldaten der russischen Militärpolizei im Bezirk Douma stationiert worden. Laut regierungsnahen Quellen, werden sie die Gegend für Ermittler des OPCW* absichern, die im Verlauf dieser Woche dort eintreffen werden, um den mutmaßlichen Giftgasangriff zu untersuchen, der sich am 7. April ereignet haben soll.

Rußland, Syrien und der Iran haben Berichte über den Giftgasangriff als Provokation bezeichnet, während die VS und ihre Verbündeten den Druck auf die Regierung Assads erhöhen und damit beginnen Pläne für einen Militäreinsatz gegen Damaskus zu schmieden.

Übersetzung: wunderhaft

Der mit einem * versehene Link wurden zusätzlich eingefügt

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  • achiles Greeko

    US-Amerikaner haben immer eine aggressiven Politik und policy gegen anderen Staaten DESHALB sind gehasst in die Weltöffentlichkeit.