Syrien – Kriegsbericht vom 11. April 2018: VS-Zerstörer und U-Boote mit hunderten Raketen vor Syrien

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Die VS-Marine baut einen Angriffsverband mit hunderten von Tomahawk-Marschflugkörpern
für einen möglichen Angriff auf Syrien auf.

Die USS Donald Cook* hat bereits die Aufmerksamkeit auf ihr Vorgehen im östlichen Mittelmeer auf sich gezogen, wo es von russischen Kampfflugzeugen “bedrängt”worden sein soll.

Die USS Carney* ist  ebenfalls irgendwo im Mittelmeer im EinsTZ, während die USS Porter* entweder noch auf dem Weg dorthin oder schon dort angekommen ist. Ein weiterer Lenkwaffenzerstörer, die USS Laboon* befindet sich ebenso irgendwo in der Nähe des Mittelmeers. Diese vier Lenkwaffenzerstörer können zusammen bis zu  240 Tomahawk-Marschflugkörper aufnehmen.

Bei der Überlegung, daß die beiden Atom-U-Boote, USS Georgia* und die USS John Warner*, ebenfalls in der Region im Einsatz sind, könnte der VS-Marine etwa 405 Tomahawks für einen Angriff auf die Assad-Regierung zur Verfügung stehen.

Am 11. April hat der Kampfverband der USS Harry S. Truman* den Marinestützpunkt Norfolk für einen Einsatz im Nahen Osten und Europa verlassen. Der Kampfverband umfaßt den Lenkwaffenzerstörer USS Normandy* und die Lenkwaffenzerstörer USS Arleigh Burke*, USS Bulkeley*, USS Forrest Sherman*, und die USS Farragut*. Die Zerstörer USS Jason Dunham* und USS The Sullivans* werden sich dem Kampfverband später anschließen.
Wenn der Anngriff auf Syrien in den kommenden Tagen nicht stattfindet, wird die USS Harry S. Truman die Angriffskapazitäten der VS für eine mögliche Totalinvasion gegen die Regierung Assad sowie gegen die in Syrien eingesetzten russischen und iranischen Streitkräfte stärken.

SouthFront erinnert daran, daß der VS-Präsident, Donald Trump, seine Südamerikareise abgesagt hat. Laut der Pressesprecherin der Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, wird er in den Vereinigten Staaten bleiben, um die Amerikanische  Antwort an Syrien zu beaufsichtigen und die weiteren Entwicklungen rund um den Globus zu kontrollieren.

Es macht den Eindruck als sei Rußland nicht glücklich über diese Entwicklungen, Am 10. April wurde über der syrischen Stadt, Tartus, wo der russische Marinestützpunkt stationiert ist, ein Jagdbomber des Typs Su-34* fotografiert, der möglicherweise mit einem Seezielflugkörper des Typs Kh-35* bestückt gewesen ist. Laut örtlichen Quellen war das nicht der einzige mit Kh-35 bewaffnete russische Jet der über der Region beobachtet worden ist.

Rußlands Gesandter bei der Europäischen Union berichtete Euronews am selben Tag, daß “Rußland die Verantwortlichen der VS, sowohl öffentlich als auch über geeignete Kanäle vor den schweren Konsequenzen gewarnt hat, die entstehen können, wenn diese Angriffe stattfinden, falls russische Staatsbürger, entweder vorsätzlich oder auf andere Art hierdurch zu Schaden kommen.”

Währenddessen sind beim VN-Sicherheitsrat drei Resolutionsentwürfe zu Giftgasangriffen nicht genehmigt worden. Rußland hat einem Entwurf der VS widersprochen, während zwei russische Resolutionsentwürfe die neun benötigten Stimmen für ihre Genehmigung nicht erhielten.

Der ständige russische Botschafter bei den VN, Wassili Nebenzja, hat auch berichtet, daß die Organisation für das Verbot chemischer Waffen, OPCW, im Verlauf dieser Woche zwei Expertenteams nach Syrien zu entsenden, um den Vorfall vom 7. April in Douma zu untersuchen, der dem VS-amerikanisch geführten Block versucht als Vorwand für eine Militäraktion gegen Syrien zu benutzen.

Allerdings bleibt die Gefahr einer militärischen Eskalation weiterhin hoch.

Übersetzung: wunderhaft

Die mit einem * versehenen Links wurden zusätzlich eingefügt

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