Syrien – Kriegsbericht vom 12. Juni: Armee schlägt Angriff von Milizen aus US-besetzter Region auf Palmyra zurück

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Wie das russische Militär berichtete, haben Regierungstruppen, unterstützt von der russischen Luftwaffe am frühen Morgen des 11. Juni einen Terroranschlag aus der von den Vereinigten Staaten besetzten Region, Al-Tanf, in Ost-Syrien auf die Altstadt von Palmyra zurückgeschlagen.

Berichten nach hatten syrische Truppen in Nähe von Tall Ghurab eine mit Maschinengewehren bewaffnete Gruppe von Milizen auf Motorrädern und Fahrzeugen ausgemacht. Bei den daraufhin ausgebrochenen Zusammenstößen wurden fünf Milizen getötet und ein Fahrzeug sowie ein Motorrad zerstört.

Das russische Militär fügte hinzu, daß Milizen regelmäßig versuchen Operationen aus der Region Al-Tanfs durchzuführen.

Am selben Tag sagte Generalmajor Igor Konaschenkow, ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, daß die von den Vereinigten Staaten unterstützte Freie Syrische Armee und US-Sondereinheiten in der Provinz Deir ez-Zor “Vorbereitungen für eine ernsthafte Provokation, einschließlich mit Hilfe chemischer Kampfstoffe treffen.” Das Ziel der Provokation sei es, den Vorwand für einen neuen Raketenangriff auf staatliche Einrichtungen Syriens durch die von den Vereinigten Staaten geführte Koalition sowie die Rechtfertigung eines Angriffs durch von den Vereinigten Staaten unterstützte Kräfte auf Stellungen der Syrischen Armee im Euphrat-Tal zu schaffen.

Kürzlich haben die Vereinigten Staaten die kurdisch dominierten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) mit 250 Lieferwagen, einschließlich gepanzerten Humvees*, schweren Waffen und Pick Ups ausgerüstet, meldeten russische Staatsmedien unter Berufung auf eine Quelle der SDF.

Laut dieser Quelle, wurden die Munition und die gepanzerten Fahrzeuge auf dem Landweg aus dem Nord-Irak durch den Grenzposten Semelka und von dort in den Osten Deir ez-Zors geliefert.

Zur selben Zeit hat der ISIS seine erbitterten Angriffe auf  Regierungsstreitkräfte in der Wüste von Deir ez-Zor fortgesetzt und ist in das Humaymah-T2-Muazilah-Dreieck eingedrungen. Der Vorstoß ist von der SAA zurückgeschlagen worden, die Situation in der Region bleibt jedoch angespannt.

Die erhöhte Aktivität des ISIS stellt besonders dann eine Sicherheitsbedrohung für die von der SAA gehaltene Region dar, wenn die von den Vereinigten Staaten geführte Koalition den benötigten Vorwand für Angriffe auf Regierungstruppen finden.

Übersetzung©: wunderhaft

Der mit einem * versehene Link wurde zusätzlich eingefügt

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