Syrien – Kriegsbericht vom 16. Januar 2019: Vorbereitungen für Giftgasanschläge in der Deeskalationszone von Idlib

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Wie die Nachrichtenagentur Interfax am 15. Januar unter Berufung auf eigene Quellen berichtete, sollen bewaffnete Gruppen einen neuen Chemiewaffenangriff in der Region Ma’aret al-Nu’man in der syrischen Provinz Idlib vor.

Laut diesem Bericht, lagern Milizen giftige Substanzen in verschiedenen Depots quer durch die Provinz Idlib sowie in dem nördlichsten Teil der Provinz Lattakia.

Die Quelle betonte, daß die Gruppen Ajnad al-Caucasus, Jaish al-Izza und die Islamische Turkestan-Partei [die alle mit Hayat Tahrir al-Sham in Verbindung stehen] sich auf eine Reihe synchronisierter Chemiewaffenangriffe in den Provinzen Lattakia, Idlib, Aleppo und Hama vorbereiten. Die Milizen sollen planen hierfür Granaten- und Minenwerfer sowie mit toxischem Material bestückte Drohnen zu verwenden.

Aus demselben Bericht geht hervor, daß die Milizen 500 Liter Chemikalien in die in der Deeskalationszone von Idlib gelegenen Regionen Abu al-Duhour und Helfaya verbracht haben.

Die Quelle fügte hinzu, daß im Dezember 2018 etwa 30 Milizionäre in der in Idlib  gelegenen Region Ariha angekommen sind, um mit Giftstoffen bestückte Granaten herzustellen. Diese Milizionäre sollen von ausländischen Geheimdiensten unterstützt worden sein. Ebendiese Milizionäre sollen damit beauftragt worden sein Chemiewaffenanschläge gegen Zivilisten zu verüben. Diese im vorher geplanten Vorfälle werden dann benutzt, um die Syrische Armee des Einsatzes chemischer Waffen zu beschuldigen.

Quelle: https://southfront.org/militants-preparing-new-chemical-attacks-in-syria-reports/

Übersetzung©: Andreas Ungerer

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