Syrien – Kriegsbericht vom 16. November 2018: VS decken Assads “bösen Plan” auf, der den Nahen Osten ins Chaos stürzen soll

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Am 15 November hat der Botschafter der Vereinigten Staate (VS) für Syrien, James Jeffrey, den bösen Plan von Präsident Bashar al-Assad aufgedeckt den ISIS zu schaffen um den Nahen Osten und besonders Syrien und den Irak ins Chaos zu stürzen.

“Auch denken wir keinen nachhaltigen Sieg über den ISIS erringen zu können, bevor nicht fundamentale Veränderungen in dem syrischen Regime sowie fundamentale Veränderungen der Rolle des Iran, der besonders in den Jahren 2013 und 2014 sehr zum Aufstieg des ISIS in Syrien beigetragen hat, stattgefunden haben,”, sagte Jeffrey während einer Pressekonferenz.

“Das syrische Regime hat den ISIS geschaffen”, fügte der Diplomat hinzu und sagte, daß das Handeln der Regierung in Damaskus dem ISIS eine Gelegenheit zu seinem Wachstum geboten hat.

Durch diese Äußerungen hat Mr. Jeffrey schlicht ein altbekanntes Propaganda-Narrativ neu erfunden, das von der so genannten syrischen Opposition benutzt worden war, um zu erklären wie es dazu kam, daß die Hauptgegner der Assad-Regierung aus dem ISIS und al-Qaida bestehen. Daraufhin hatten pro-oppositionelle Medienkanäle erklärt, daß die Assad-Regierung irgendwie dafür verantwortlich ist, daß ihre Hauptgegner ausgerechnet die international als Terrororganisationen betrachteten Gruppen sind.

Im Jahr 2018 hat sich diese Darstellung für Washington als brauchbar erwiesen, um ihre weitere Militärpräsenz in dem vom Krieg gebeutelten Land zu rechtfertigen. Die Bemühungen dervon den VS geführte Koalition tragen ungemein dazu bei den ISIS in seiner letzten verbliebenen wirklichen Hochburg in dem Land – dem Kellel von Hajin – auf eine Art und Weise zu bekämpfen, die der Terrorgruppe keinen bedeutenden Schaden zufügt. Jedoch kann die nun mehrere Monate andauernde Operation gegen den ISIS nicht endlos weitergehen. Hierfür werden neue formelle Vorwände benötigt, um die Truppen in Syrien zu halten.

Die wahren Ziele der VS bestehen darin den Einfluß Rußlands in der Region zu minimieren und Israel bei seiner langjährigen Pattsituation gegenüber dem Iran zu unterstützen.

In der Zwischenzeit hat die Syrisch Arabische Armee ihren Vormarsch gegen den ISIS in der Region al-Safa, wo die Terrorgruppe ebenfalls präsent war, vorübergehend eingestellt. Dieses Mal wegen schlechter Wetterbedingungen.

Dieser neue, am 11. November begonnene Vormarsch der SAA sollte der Präsenz des ISIS in al-Safa ein Ende bereiten. Seitdem ist die SAA einige Kilometer weit in das vom ISIS gehaltene Gebiet vorgedrungen und hat etliche neue Stellungen erobert. Sobald das Wetter es zuläßt, wird die SAA ihren Vormarsch gegen die Stellungen der Terroristen fortsetzen.

In der so genannten Deeskalationszone von Idlib hat die Nord-Hama mehrfach als die Gegend mit den meisten Verletzungen des Waffenstillstands erwiesen. Insbesondere Jaish al-Jizza sowie andere bewaffnete Gruppen haben dort Stellungen der SAA wiederholt aus Richtung al-Lataninah und al-Zakat angegriffen.

Quelle: https://southfront.org/syrian-war-report-nov-16-2018-u-s-exposes-assads-evil-plan-to-hurl-middle-east-into-chaos/

Übersetzung©: wunderhaft

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