Syrien – Kriegsbericht vom 19. November 2018: Regierungsstreitkräfte zerstören ISIS-Kessel in Süd-Syrien

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Am 17. November haben die Syrisch Arabische Armee (SAA) und ihre Verbündeten die Kontrolle über al-Safa nach dem Zusammenbruch der Verteidigung des ISIS in der Region zurückerlangt. Eine Quelle der SAA hat SouthFront mitgeteilt, daß heftiger Regen die meisten der Befestigungen und Verstecke der Terroristen während der vergangenen Tage zerstört hat. Die verbliebenen Terroristen sind in Richtung der Wüste östlich von Homs geflohen. Die staatliche Nachrichtenagentur SANA hat bestätigt, daß die SAA bedeutende Zugewinne gemacht hat und die wichtigsten Stellungen sich unter der Kontrolle der Armee befinden.

Am selben Tag sind rund um die strategisch wichtige Stadt Hajin in der Mitte des Euphrat-Tals heftige Gefechte zwischen den ISIS-Milizen und den von den Vereinigten Staaten (VS) unterstützten Demokratischen Kräfte Syriens ausgebrochen. Die SDF behaupteten während des Angriffs 20 Terroristen des ISIS getötet zu haben.

Außerdem haben sowohl regierungsnahe als auch pro-oppositionelle Quellen berichtet, daß die von den VS angeführte Koalition mehr als 40 Zivilisten getötet haben, wovon die Hälfte Kinder gewesen sind. Die von den VS angeführte Koalition hat ihre Luftangriffe im Euphrat-Tal zur Unterstützung der SDF erhöht, die immer noch nicht fähig sind dort dem ISIS einen Vernichtungsschlag zu versetzen.

Die irakischen Volksmobilmachungskräfte (PMU) haben mitgeteilt, daß ihre Einheiten ISISI-Kämpfer in der syrischen Stadt al im Westen der Provinz al-Anbar aufgerieben haben. Kassem Musleh, der Kommandeur der PMU-Operation in der Region sagte, daß die PMU ihre Positionen entlang der syrisch-irakischen Grenze verstärkt haben. Dieser Schritt war eine Reaktion auf die erhöhte Aktivität des ISIS im Verantwortungsbereich der VS auf der syrischen Seite der Grenze.

Am 18. November berichtete SANA, daß die SAA einen weiteren Infiltrationsversuch von Oppositionsmitgliedern im nördlichen Umland von Hama vereitelt hat. Die Terrorgruppen waren gleichzeitig aus Richtung al-Bouaida und Ma´ar Keba eingedrungen. Laut SANA, hat die SAA das Feuer eröffnet und mit der Bombardierung begonnen, was zu schweren Verlusten bei den Milizen geführt hat.

Die Kräfte der SAA habe Militärstellungen in den Städten al-Tamanah, Aziziya und Jarjnaz im südlichen Umland von Idlib beschossen. Regierungsnahe Quellen berichteten, daß dies eine Reaktion auf einen durch Milizen von Wa Harid al-Muminin geführten Angriff im Norden Lattakias war, bei dem 18 syrische Soldaten ums Leben gekommen sind.

Am 16. November hatten Milizen aus dem Operationsgebiet der Gruppe “Wa Harid al-Muminin” Stellungen der SAA in den Regionen al-Haeishah und Mazea´ar Waridah im südwestlichen Umland Aleppos mit einer bewaffneten Drohne angegriffen.

Am selben Tag hat der Korrespondent von al-Mayadeen TV in Syrien, Dima Nasrir, gesagt, daß die SAA und ihre Verbündeten sich auf eine begrenzte Militäroperation in Idlib als Reaktion auf die wiederholten Verletzungen des russisch-syrischen Deeskalationsabkommens vorbereiten.

Abgesehen hiervon bleibt die Situation innerhalb der von der Opposition gehaltenen Region in Idlib weiterhin instabil. Am 17. November haben Milizen von Hayat Tahrir al-Sham (HTS) ein Hauptquartier der al-Qaida nahestehenden Gruppe Horas al-Din und einiger französischer Milizen, die sich dort versteckt hielten, in der Stadt Harim im nördlichen Umland von Harim angegriffen. Laut oppositionellen syrischen Quellen wurden 5 französische Milizen bei den Zusammenstößen getötet, während weitere 45 innerhalb des Stützpunkts belagert werden.

Quelle: https://southfront.org/syrian-war-report-nov-19-2018-government-forces-crushed-isis-held-pocket-in-southern-syria/

Übersetzung©: wunderhaft

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