Syrien – Kriegsbericht vom 24. Mai: Armee kurz vor neuem Angriff als Antwort auf Attacken des ISIS

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Die Syrisch Arabische Armee (SAA) und Liwa al-Quds haben einen Angriff des ISIS auf ihre Stellungen westlich von al-Mayadin, in der Provinz Deir ez-Zor, zurückgeschlagen und dabei mindestens 8 Terroristen getötet.

Laut regierungsnaher Quellen, operieren derzeit 1.500 ISIS-Kämpfer und Kommandeure in der Wüste von Homs. Die gestiegene Aktivität dieser Terroristen kann eine Militäroperation der SAA auslösen, um sie, früher als erwartet, vollständig zu vernichten.

Der iranische Botschafter für Jordanien, Mojraba Ferosipour, hat erklärt, daß sich iranische Truppen nicht an der erwarteten SAA-Operation gegen Milizen in Süd-Syrien beteiligen werden. Er merkte an, daß iranische Streitkräfte in der Provinz Daraa stationiert sind.

Ferdosipour hat bestätigt, daß die Verhandlungen zwischen der syrischen Regierung und lokalen Milizionären über eine, wenn möglich, friedliche Lösung andauern. Anderenfalls wird die SAA gezwungen sein eine militärische Option umzusetzen.

Am 23. Mai. haben mehr als 300 ehemalige Kämpfer der Freien Syrischen Armee im jüngst befreiten Umland von Homs ihre persönlichen Waffen abgegeben und ein Schlichtungsabkommen mit der Regierung in Damaskus unterzeichnet. Die staatlichen Medien berichten, daß einige dieser Kämpfer der SAA beitreten, während andere ins Zivilleben zurückkehren werden.

Allerdings hat die Regierung 500 weiteren ehemaligen Milizen, wegen der von ihnen verübten Verbrechen, eine Amnestie verweigert. Diesen Personen und ihren Familien wird gestattet sich nach Nord-Syrien zu transportiert zu werden.

Am 23. Mai hat der Chef der Generaldirektion des russischen Generalstabs, Generaloberst Sergei Rudskoy, erklärt, daß die Türkei, der Iran und Rußland die Errichtung von Beobachtungsposten in der Deeskalationszone von Idlib abgeschlossen haben. Die türkische Seite hat zwölf, der Iran sieben und Rußland zehn Beobachtungsposten organisiert.

Generalmajor Yuriy Evtushenko, der Chef des Zentrums für die Aussöhnung der gegnerischen Seiten in Syrien, hat erklärt, daß 66.257 Menschen in ihre Wohnungen in der Ost Ghouta, nahe Damaskus, nach deren Befreiung zurückgekehrt sind. Seit dem 25. April 2018 sind mehr als 7.000 Menschen in Dörfer in Ost-Qalamoun zurückgekehrt. Seit dem 1. November 2017 sind 13.763 Menschen in ihre Wohnungen in Homs und 46.792 in ihre Wohnungen am Ostufer des Euphrat in der Provinz Deir ez-Zor zurückgekehrt.

Auch hat das Zentrum währen der vergangenen Monate die syrische Bevölkerung mit 95 Tonnen an Lebensmittelvorräten, Trinkwasser und lebensnotwendigen Dingen versorgt.

Übersetzung: wunderhaft

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