Syrien – Kriegsbericht vom 27. August 2018: Ausländische Spezialisten bereiten einen inszenierten Chemiewaffenanschlag in Idlib vor

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Mit der Aussage, daß ´ausländische Spezialisten´ in Syrien angekommen seien, um einen Chemiewaffenangriff zu inszenieren, welcher der Regierung in Damaskus angelastet werden wird, hat der Sprecher des russischen Außenministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, am 25. August vor einem solchen, möglicherweise bald inszenierten Ereignis gewarnt. Laut dem Sprecher des Militärs, sind die “englischsprachige Spezialisten” bereits in dem Dorf Hbit* im Süden Idlibs angekommen.

“In dem am dichtesten bevölkerten Viertel des Ortes Kafr Zita werden Vorbereitungen für eine Gruppe von Bewohnern getroffen, die aus dem Norden der Provinz dort hin gebracht worden sind, um an der Inszenierung eines angeblich von syrischen Regierungsstreitkräften mit chemischen Waffen und Bomben verübten Anschlags, der inszenierten Hilfe durch nachgeahmte “Retter” der “Weißhelme” und Videoaufnahmen für die Verteilung an englischsprachige sowie Medien im Nahen Osten teilzunehmen”, sagte Generalmajor Konaschenkow.

Er betonte, daß diese Situation erneut beweist, daß ausländische Mächte versuchen “die Situation gravierend zu destabilisieren und die stetige Dynamik des kontinuierlichen Friedensprozesses zum Erliegen zu bringen.

Das russische Militär hob hervor, daß dieser inszenierte Anschlag dazu gedacht ist einen Vorwand für neue Raketenangriffe auf Regierungseinrichtungen in dem vom Krieg geplagten Land zu schaffen. Laut Konaschenkow, bereitet sich Washington bereits auf diesen Schritt vor: der Zerstörer der US-Navy, USS The Sullivans, ist vor einigen Tagen mit 56 Marschflugkörpern an Bord im Persischen Golf eingetroffen, während ein mit Luft-Boden-Raketen vom Typ  AGM-158 JASSM bewaffneter Bomber der Typs B-1B auf dem Luftwaffenstützpunkt al-Udeid in Katar stationiert worden ist.

In der Zwischenzeit hat ein nahe Syrien stationierter Marineverband Verstärkung durch die mit Kalibr-Marschflugkörpern und Boden-Luft-Raketen der Typs Schtil-1 bewaffneten Fregatten der Schwarzmeerflotte. Admiral Grigorowitsch and Admiral Essen, erhalten. Der nahe Syrien stationierte Marineverband besteht derzeit aus mindestens 16 Kriegsschiffen und Unterseebooten, einschließlich dreier Fregatten der Kriwak-Klasse und drei mit Kalibr-Marschflugkörpern bewaffnete Korvetten der Bujan-Klasse.

Unabhängig hiervon hat der Chef des Russischen Zentrums zur Aussöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Generalmajor Alexei Tsygankov berichtet, daß Tausende von Milizen mit schweren Waffen und gepanzerten Fahrzeugen in der Provinz Idlib zur Vorbereitung einer Offensive auf die von der Regierung kontrollierten Regionen in Hama und Aleppo zusammengekommen sind.

Die Vorbereitungen der Milizen dauern, inmitten fortgesetzter Spannungen zwischen ihnen und Streitkräften der Regierung an der Kontaktlinie in der Deeskalationszone von Idlib, an. Am 26. August hat die Syrische Armee einen Artillerieangriff auf Stellungen von Hayat Tahrir al-Sham in den Dörfern Khuwayn und al-Tamanah in Süd-Idlib und auf eine Kommandozentrale von Jaysh al-Izza nahe des Dorfes al-Zakah in Nord-Hama durchgeführt. Laut regierungsnahen Quellen wurden bei den Angriffen mehrere von den Milizen zum Bau von Befestigungsanlagen in diesen Regionen genutzte Fahrzeuge zerstört sowie etliche Kämpfer der militanten Gruppen eliminiert.

Die Situation in der Deeskalationszone in Idlib ist und bleibt so lange instabil, bis Hayat Tahrir al-Sham und ihre Verbündeten in der Lage sind in dieser Region zu operieren.

Quelle: https://southfront.org/syrian-war-report-august-27-2018-foreign-specialists-prepare-to-stage-chemical-attack-in-idlib/

Übersetzung©: wunderhaft

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