Syrien – Kriegsbericht vom 31. Mai: Bewohner der Ost Ghouta treten in die Syrische Armee ein

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Wie die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am 30. Mai mitgeteilt hat, sind nach der Befreiung der Region am 14.April mehr als 9.200 Bewohner aus der bei Damaskus gelegenen Ost Ghouta in die Syrisch Arabische Armee (SAA) und verschiedene andere regierungsnahe Gruppen eingetreten.

Laut dem erreichten Aussöhnungsabkommen haben alle Männer zwischen 18 und 42 Jahren eine 6-monatige Frist, um ihren Rechtsstatus zu klären und in die SAA einzutreten, sofern sie ihren Wehrdienst noch nicht geleistet haben.

Laut dem regierungsnahen Medienkanal, Damacus Voice, betrug die Anzahl der den Regierungsstreitkräften beigetretenen dortigen Bewohner am 9. Mai ca. 4.000.

Wie das Magazin Newsweek am 30. Mai mitgeteilt hat, sollen die VS, nach einer Vereinbarung mit Rußland, angeblich überlegen den Luftwaffenstützpunkt al-Tanaf, nahe der syrisch-irakischen Grenze zu verlassen, was sowohl die vom Iran unterstützten Kräfte als auch die Hisbollah zwingen würde sich von der Grenze zu Jordanien und der Berührungslinie zu Israel zurückzuziehen. Ähnliche Gerüchte wurden auch von saudischen und israelischen Medien gestreut.

Am 30. Mai hat der russische Außenminister, Sergej Lawrow, eine Erklärung zur Situation in Syrien abgegeben. Er sagte, daß alle nicht-syrischen Kräfte aus der Deeskalationszone abziehen müßten, die im Juli 2017von den VS, Rußland und Jordanien eingerichtet worden war. Einige Quellen brachten diese Erklärung mit den oben genannten Gerüchten in Verbindung.

Höchstwahrscheinlich dürfte sich die Situation nach dem dieswöchigen Besuch des israelischen Verteidigungsministers, Avigdor Lieberman und anderen israelischen Bediensteten in Moskau oder nach dem Beginn einer Militäroperation in Süd-Syrien durch die SAA klären.

Mobile Einheiten des ISIS habe neue Angriffe auf  Stellungen von Regierungstruppen in Ost-Syrien, nahe der Förderanlage des T3-Ölfeldes und dem Dorf Humavmah durchgeführt. Allerdings sind beide Angriffe zurückgeschlagen worden.

Das Vorgehen des ISIS in Ost-Syrien ist einer der Gründe für die Bemühungen die Frage der Milizen in Daraa so schnell wie möglich zu lösen. Danach werden die Regierungstruppen in der Lage sein, sich auf die verbliebenen Terroristen des ISIS zu konzentrieren.

Übersetztzung©: wunderhaft

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