Syrien – Kriegsbericht vom 4. Juni: Syrische Regierung und SDF treffen Abkommen über das Ölfeld Al-Omar

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Am 3. Juni haben Regierungstruppen einen Angriff des ISIS auf ihre Stellungen östlich der im Südosten der Provinz Deir ez-Zor gelegenen Stadt, Hasarat, zurückgeschlagen.Der  ISIS hat, Berichten gemäß, kleine Boote benutzt, um das westliche Ufer des Euphrats zu erreichen und von dort aus anzugreifen.

Wegen des Umstands, daß die Terroristen von der  Seite des Euphratufers kamen, die durch die von den Vereinigten Staaten unterstützten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) kontrolliert wird, haben verschiedene Damaskus-nahe Quellen der von den Vereinigten Staaten angeführte Koalition vorgeworfen, das Vorgehen des ISIS in Ost-Syrien gegen regierungsfreundlichen Kräfte aktiv zu fördern.

Zur selben Zeit haben Quellen vor Ort berichtet, daß die SDF, die von kurdischen YPG/YPJ-Milizen dominiert wird, und die syrische Regierung den Abschluß eines Abkommens über das Ölfeld Al-Omar, erreicht haben.

Laut der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu, wird die YPG für 100 Barrell Öl aus dem Ölfeld 70 Liter Benzin von der syrischen Regierung erhalten. Das Omar Ölfeld ist eines der Größten in Syrien. Die SDF hatte es im Oktober 2017 erbeutet..

Am 2. Juni sind Berichte erschienen, nach denen die Syrische Armee und vom Iran unterstützte Milizen eine Militäroperation gegen den ISIS in der in Homs gelegenen Wüste, Deir ez-Zor, vorberieten. Während der vergangenen zwei Monate hat die Syrische Armee zwei Angriffe gegen den den ISIS in der durchgeführt. Diese waren allerdings begrenzt, da die Regierungsstreitkräfte an anderen Fronten, hauptsächlich in der Umgebung von Damaskus gegen die Milizen gekämpft haben. Nun hat das syrische Militär mehr Ressourcen für die Absicherung der Wüste zur Verfügung.

Einige Quellen verknüpfen diese Entwicklungen mit einer angeblich von den diesen Konflikt beeinflussenden Schlüsselmächten getroffenen Vereinbarung. Laut dieser Vereinbarung soll der Iran seine Kräfte angeblich aus Süd-Syrien abziehen. Im Gegenzug soll Syrien die Kontrolle über die Grenze mit Jordanien und die Demarkationslinie mit Israel zurückerlangen.

Allerdings hat der syrische Außenminister, Walid Muallem erklärt, daß es keine Vereinabrung geben werde, solange die von den Vereinigten Staaten geführte Koalition die Region um At Tanf besetzt hält. Selbst wenn da oben erwähnte Abkommen also geschlossen worden ist,  ist seine Umsetzung äußerst fraglich.

Übersetzung©: wunderhaft

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