Syrien – Kriegsbericht vom 6. April 2018: Armee bereitet sich darauf vor den Süden Syriens von Milizen zu befreien

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Die syrische Regierung hat, laut Berichten israelischer Medien, Kampfpanzer und Artilleriegeschütze in Stellung gebracht, um die von Milizen besetzten Teile im Süden Syriens und die Golanhöhen* zurückzuerobern.

Sogar die Tageszeitung, Haaretz, hat beklagt, daß die Hisbollah angeblich ein regionales Golan-Kommandozentrum aufgebaut hat und behauptet, daß hunderte von Hisbollah-Kämpfern und tausende andere andere, mit der Bewegung verbundene Einwohner vor Ort in Südsyrien operieren.

Die israelische Führung betrachtet militante Gruppen, selbst die mit ISIS verbundene Khali ibn al-Walid Armee, die in der Region operieren, als nützliches Instrument bei ihrem Plan eine Pufferzone nahe der israelisch besetzten Golanhöhen zu errichten. Daher ist für die Israelis jeder Versuch. diese militanten Gruppen auszulöschen oder auch solche Bemühungen auch nur in Betracht zu ziehen, ein Anlaß zur Sorge.

Die Syrisch Arabische Armee (SAA), Liwa al-Quds (Jerusalem Brigade) und die Palästinensiche Befreiungsarmee bereiten sich auf eine flächendeckende Militäroperation gegen ISIS in der Gegend des Lagers Jarmuk in Süd-Damaskus vor. Berichten nach, befinden sich dort derzeit etwa 2.000 ISIS-Mitglieder und stellen eine ernsthafte Gefahr für die Sicherheit der syrischen Hauptstadt dar.

Die Operation in Jarmuk wird wahrscheinlich beginnen, sobald die letzte Milizenhochbug in der Ost Ghouta, die Stadt Douma, befreit ist. Dort hält sich immer noch eine beträchtliche Anzahl an Mitgliedern von Jaish-Islam auf und eine Evakuierungsvereinbarung zwischen der Gruppe und der syrischen Regierung ist, wegen Unstimmigkeiten innerhalb der Führung von Jaish al-Islam, nicht vollständig umgesetzt worden. Wenn die Vereinbarung nicht umgesetzt wird, wird die SAA zu Militäroperationen in der Region gezwungen sein.

Die Medien des Landes berichten, daß sich hunderte Einwohner der Städte Haskah und Qamishli sich den syrischen Regierungstruppen angeschlossen haben. Laut regierungsnaher Quellen, werden die neu gebildeten Einheiten in die SAA eingegliedert.

Interessant ist, daß sich Einwohner der Städte, die sich ehemals innerhalb des von den, durch die VS unterstützten, Demokratischen Kräften Syriens (DKS) besetzten Gebietes befanden, den Regierungstruppen selbst jetzt, wo die Beziehungen zwischen den DKS und Damskus besonders kompliziert sind, aktiv anschließen.

Innerhalb der vor den DKS gehaltenen Region ist eine neue, DKS- und VS-feindliche Gruppe erschienen. Die Gruppe mit dem Namen “Volkswiderstand im Osten” (wörtlich übersetzt: Volkswiderstand in der Ostregion / Anm. d. Übers.) hat geschworen die DKS und VS-amerikanisch unterstützte Truppen in Ostsyrien zu bekämpfen.

Trotz der Behauptungen, daß diese Gruppe der SAA nahesteht, ist wenig über sie bekannt und für angebliche Verbindungen zur syrischen Regierung finden sich keine Beweise. Manche Experten sagen, daß die Gruppe Teil der breit angelegten PR-Kampagne sind, mit der die VS gezwungen werden soll ihre Truppen aus Syrien abzuziehen oder zu reduzieren.

 

Übersetzung: wunderhaft

Der mit dem * versehene Link wurde zusätzlich eingefügt

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