Syrien – Kriegsbericht vom 7. August 2018: ISIS im Osten von Al-Suwaida mit Angriffen der syrischen Armee konfrontiert

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Die Syrisch Arabische Armee (SAA) und ihre alliierten bewaffneten Gruppen vor Ort haben mit einem Vorstoß auf Positionen des ISIS im östlichen Teil von Al-Suwaida begonnen. Anmerkenswert ist, daß sich einige ehemaligen Einheiten der Freien Syrischen Armee (FSA), die sich mit Damaskus versöhnt haben, an dem Vorstoß beteiligen.

Die Artillerie  der SAA sowie die syrische Luftwaffe haben etwa 50 Ziele des ISIS in den Regionen al-Waer, Ard al-Karaa, Mezrea al-Hhatin, Sneim al-Ghirz sowie den Osten von Dabatheh, Rabbet al-Hisn und Tel Razin angegriffen.

Syrische Medien berichten, daß der ISIS bei diesen Angriffen schwere Verluste erlitten hat, jedoch liegen keine Photos oder Videos vor, die diese Aussagen bestätigen.

Das Ziel der derzeitigen Operation besteht darin in der Wüste versteckten ISISI-Zellen auszumerzen. Im Juli haben diese Zellen eine Reihe von empfindlichen Angriffen in den von der Regierung kontollierten Gebieten durchgeführt, was zu der Entscheidung geführt hat, sich ihnen schnellstmöglich zu widmen.

Anfang August haben Hayat Tahrir al-Sham (ehemals Jabhat al-Nusra, der syrische Zweig von al-Qaida) und Jabhat al-Wataniya lil-Tahrir, als ein mit türkischer Unterstützung geschaffenes Bündnis bewaffneter Gruppen, mit umfangreichen Bemühungen zum harten Durchgreifen gegen Unterstützer einer Versöhnung mit Damaskus in der Provinz Idlib begonnen.

Laut Quellen vor Ort, sind bereits mindestens 60 Zivilisten und Einwohner, die Verhandlungen zur Beilegung der Feindseligkeiten mit Damaskus unterstützt haben, inhaftiert worden.

Diese Entwicklungen sind ein offenkundiger Versuch militanter Gruppen, einen möglichen Friedensprozess in der Deeskalationszone der Provinz Idlib zu unterminieren. Laut einigen Quellen, soll die Türkei, die einer der Ganrantenstaaten der in Astana vereinbarten Deeskalationszonen ist, militante Gruppen zu diesen Bestrebungen ermutigt haben.

Kürzlich haben die von den Vereinigten Staaten unterstützten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) erklärt die volle Kontrolle über die syrisch-irakische Grenze östlich des Euphrats errichtet zu haben. Allerdings bleibt die Sicherheitslage in der Region weiterhin angespannt, da dort nach wie vor eine beachtliche Anzahl von ISIS-Zellen operieren.

Quelle: https://southfront.org/syrian-war-report-august-7-2018-isis-cells-in-eastern-al-suwayda-face-military-action-by-syrian-army/

Übersetzung©: wunderhaft

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