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Syrien – Kriegsbericht vom 7. Mai 2019: Zahlreiche Opfer während Gefechten im Nordwesten von Hama

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Wie das russische Verteidigungsministerium berichtete, hat die Luftabwehr des russischen Luftwaffenstützpunkts Hmeimim am 6. Mai bei zwei Raketenangriffen der Milizen mindesten 36 Sprengköpfe abgefangen.

Laut dem Verteidigungsministerium, haben die Angriffe keine Schäden verursacht oder Opfer gefordert. Die Milizen hatten ein unbemanntes Luftfahrzeug zur Zielerfassung benutzt.

Die Abschußorte der Raketen befanden sich in der Deeskalationszone in Idlib und den von den Milizen gehaltenen Teilen in den Provinzen Latakia, Idlib, Hama und Aleppo. Die russische Luftwaffe hat im Gegenzug Angriffe auf Stellungen der Milizen geflogen.

Laut regierungsfreundlichen sowie den Milizen nahen Quellen, haben russische Kampfflugzeuge am 6. Mai zwei Dutzend Ziele in Nord-Hama und Süd-Idlib geflogen und die Bombardierung am 7. Mai fortgesetzt.

Im Nordwesten von Hama, wo die Syrisch Arabische Armee (SAA) sowie die Tiger-Kräfte und ihre Verbündeten am 6. Mai mit dem Vormarsch auf Stellungen von Hayat Tahrir al-Sham, Jaish al-Izza und andere bewaffnete Gruppen begonnen haben, schreitet die Entwicklung weiter voran.

Zu Beginn hatten Regierungstruppen etliche Stellungen nördlich und nordwestlich von Kernaz besetzt und die Milizen gezwungen sich in Richtung Kafr-Naudah zurückzuziehen.

Jedoch hat Kräfte unter der Leitung von Hayat Tahrir al-Sham einen Gegenangriff gestartet, um die verlorenen Stellungen zurückzuerobern. Am Morgen des 7. Mai wurden die Gefechte fortgesetzt.

Milizen-nahe Quellen haben zahlreiche, sich widersprechende Berichte veröffentlicht, worin vehement erklärt wird, daß Milizen zwischen 20 und 80 regierungstreue Kämpfer getötet und mindestens zwei militärische Ausrüstungsgegenstände zerstör oder erbeutet haben. Die Mehrzahl dieser Behauptungen sind Teil des andauernden Propagandakrieges. Laut regierungsnahen Quellen sind bis zu 20 Milizen getötet worden. Jedoch liegt auch hierfür keine Bestätigung vor.

Außerdem kam es in West-Aleppo, von wo mehrere zivile Opfer gemeldet worden sind, zu Feuergefechten und Artillerieduellen.

Berichten nach, haben sich Einheiten der türkischen Streitkräfte inmitten schwerer Gefechte im Nordwesten von Hama von ihren Beobachtungsposten in Qalaat al-Madiq zurückgezogen. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, daß Ankara mit einer weitere Eskalation in der dortigen Region rechnet.

Wenn jedoch die SAA ihre Bemühungen nur auf einen kleinen Teil der Frontlinie fokussiert und nur begrenzte Kräfte für diesen Zweck bereitstellt, erscheint das Erreichen größerer Ziele unwahrscheinlich.

Quelle: https://southfront.org/syrian-war-report-may-7-2019-multiple-casualites-reported-amid-clashes-in-northwestern-hama/

Übersetzung©: Andreas Ungerer

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