Syrien Soll Für “Sprengstoffanschlag” In Israelischer Waffenfabrik Zahlen

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Am 20. April ereignete sich mitten in Israel in der Anlage von Tomer, einem staatseigenen Rüstungskonzern, eine schwere Explosion.

Nach Angaben des Waffenlieferanten waren weder Sachschäden noch Opfer zu verzeichnen, und die zu beobachtende Pilzwolke über der Anlage sei das Resultat eines “kontrollierten Tests” gewesen.

Die Firma Tomer produziert eine Vielfalt von Antriebssystemen für verschiedene, von Israel benutzte, Flugkörper.

Videos der Explosion verbreiteten sich rasch auf den sozialen Medien und gaben zu Spekulationen Anlass, sie sei das Resultat einer Fehlfunktion, oder, vor dem Hintergrung anhaltender Spannungen zwischen Israel und Iran, vielleicht auch von Sabotage gewesen.

Teherans Staatsfernsehen hatte im Vorfeld über die Anlage berichtet, was zu Spekulationen Anlass gab, es habe sich um eine Art Vergeltungsangriff für den Anschlag auf die Einrichtung in Natanz gehandelt.

Der Waffenproduzent blieb dabei, dass alles geplant gewesen sei, es gab jedoch im Vorfeld der Explosion weder die ansonsten üblichen Warnungen, noch eine Stellungnahme des Verteidigungsministeriums oder der Rüstungsfirma nach der Aktion.

Stunden später, in der Nacht zum 22. April feuerten Kampfflugzeuge der isrelischen Luftwaffe (IDF) Raketen aus dem Luftraum über den besetzten Golan-Höhen ab. Die Ziele befanden sich in der Nähe von Damaskus und wurden nicht näher bezeichnet.

Syrische Luftabwehrsysteme fingen die meisten dieser Geschosse ab und erfassten dann die IDF-Jets, um sie abzuschiessen.

Dies führte zu einem Großalarm in Südisrael während die syrische Luftabwehr ein Gebiet nahe der Nuklearanlage von Dimona traf.

Ungefähr eine Stunde später kehrten die Kampfflugzeuge der IAF zurück und trafen eine Batterie der syrischen Luftabwehr, die dabei zerstört wurde. Vier Soldaten der Syrischen Arabischen Armee wurden durch die Explosion verletzt, Todesfälle wurden nicht gemeldet.
Parallel dazu ereignete sich im nordöstlichen Syrien ein Vorfall, der eine neue Qualität hat – am 21. April wurde ein US-Versorgungskonvoi auf seinem Weg zum Omar Ölfeld angegriffen.

Der Urheber blieb unbekannt. Einige gaben ISIS Zellen im südöstlichen Deir Ezzor die Schuld für die Ausführung des Angriffs. Allerdings werden im benachbarten Irak seit über einem Jahr durch pro-iranische Streitkräfte derartige Angriffe auf US-Versorgungskonvois ausgeführt.

Ebenso brachen im nordöstlichen Syrien in der Stadt al-Qamishli schwere Kämpfe zwischen den regierungstreuen Kräften der Syrischen Nationalverteidigung (NDF) und Asayish, dem Sicherheitsflügel der von den US-Amerikanern unterstützten Syrischen Demokratischen Streitkräfte (SDF) aus.

Asayish behauptete, Kräfte der NDF hätten einen ihrer Kontrollpunkte innerhalb der Stadt, nahe dem Tayy Viertel, angegriffen.

Im Verlauf der Zusammenstöße, die bis zum Morgen des 21. April andauerten, eroberten Einheiten der Asayish eine Anzahl von NDF Positionen. Vier Kämpfer der regierungstreuen Kräfte wurden verletzt.

Die Kämpfe flauten mit dem Eingreifen russischer Militärpolizei ab. Gegenwärtig verhandeln beide Gruppen, um die Stabilität in der Stadt wiederherzustellen.

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