Während Kabul Noch Letzte Bastionen Im Süden Verbleiben, Wird Der Druck Der Taliban Im Norden Stärker

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Die Taliban versuchen ihr möglichstes, um Kabul von der Verteidigung der südlichen Hauptstädte der Provinzen Kandahar und Helamnd und dem westlichen Herat abzulenken, welche sie seit mehreren Wochen versuchen zu erobern. Die Gruppierung hat bisher erfolgreich damit angefangen, Städte im gesamten Norden anzugreifen.

Während sich die Taliban in den Außenbereichen der Städte in Stellung begeben, berichten Afghanische Sicherheitskräfte über eigene Gegenangriffe und flüchtende Zivilisten.

Die Menschen leiden nicht nur unter den Kämpfen, sondern auch unter regelmäßigen Luftangriffen auf Ziele innerhalb der Stadtgebiete, da sich die Taliban oft in Wohngebieten verschanzen.

Am 8. August sagte ein Mitglied eines Provinz-Rates in Helmand, daß Luftangriffe der Regierung in Lashkar Gah eine Gesundheitsklinik und eine weiterführende Schule beschädigt haben.

Während sich die Regierungstruppen im Moment hauptsächlich darauf konzentrieren, die größeren Städte im Süden zu beschützen, verschwenden die Taliban keine Zeit und erobern nacheinander andere Provinzhauptstädte.

Am 6. August kam die erste Provinzhauptstadt unter die Kontrolle der Taliban. In der westlichen Nimruz Provinz an der Grenze zum Iran und zu Pakistan fiel die Stadt Zaranj fast kampflos. Kämpfer der Taliban fuhren in U.S.-Humvee Fahrzeugen, welche sie den afghanischen Einheiten abgenommen haben, in die Stadt ein. Nun patroullieren sie in den Straßen von Zaranj.

Am nächsten Tag wurde die Stadt Sheberghan in der nördlichen Jawzjan Provinz die zweite von den Taliban eroberte Provinzhauptstadt. Laut dem stellvertretenden Gouverneur haben sich Regierungstruppen und Ofizielle auf den Flughafen außerhalb der Stadt zurückgezogen und richten sich dort zur Verteidigung ein.

Am 7. August begannen die Taliban mit einem Vorstoß in Kundus im Nordosten Afghanistans. Laut Vor-Ort-Berichten haben sich die Sicherheitskräfte auf den Bereich des Flughafens zurück gezogen und bereiten dort eine Gegenoffensive vor.

Selbst die U.S.-Luftunterstützung konnte den Verlust der Stadt nicht verhindern. U.S.-B-52 bombardierten Ziele innerhalb von Kundus und lösten Großbrände aus. Während der Kämpfe dieses Tages wurden Berichten nach ca. 50-70 Zivilisten getötet.

Am 8. August fiel im Norden die Stadt Sar-e-Pol unter die Kontrolle der Taliban. Regierungsbeamte und die verbliebenen Truppen haben sich auf die Kasernen 3 km von der Stadt entfernt zurück gezogen.

Im späteren Verlauf des 8. August übernahmen die Taliban Taloqan, die Hauptstadt der Provinz Takhar.

Zu guter Letzt auf der Liste der Siege der Taliban steht die Stadt Aibak, Hauptstadt der Provinz Samangan in Nord-Afghanistan, die in den frühen Morgenstunden des 9. August an die Taliban fiel. Die Taliban behaupteten, daß ein Kommandeur und früheres Mitglied des Parlamentes namens  Mohammad Asif Nabi Jan zusammen mit seinen acht bewaffneten Männern den Mujahedeen beigetreten sei.

Mazar-e-Sharif, die Hauptstadt der Provinz Balkh und die Stadt Gardez, Zentrum von Paktia im Norden von Afghanistan werden vermutlich die nächste Beute der Taliban, da in deren Außenbereichen heftige Kämpfe begonnen haben.

Wegen dem Vormarsch der Taliban haben die amerikanische und britische Regierung ihre Bürger dazu aufgefordert das Land mit den zur Verfügung stehenden kommerziellen Flügen zu verlassen. Die gewalttätige Offensive auf Städte durch die Taliban wurde von Washington scharf verurteilt.

Die Vereinten Nationen sehen Afghanistan auf dem Weg in eine so ernsthafte Katastrophensituation die wenn überhaupt nur wenige geschichtlich vergleichbare haben wird.

Währenddessen schlagen auch die westlichen Medien (MSM – main stream medias) Alarm, vergessen dabei aber, daß die Schuld an der derzeitigen Lage in Afghanistan einzig bei den USA und ihren Verbündeten zu suchen ist.

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