Warum Amerika Kriege benötigt

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Von Dr. Jacques Pauwels
Übersetzung©: wunderhaft

 

3. Juni 2018, Global Research
Bildquelle: Global ResearchAnmerkung der Herausgebers: Diesen einschneidende Artikel hat der Historiker und Politikwisseschaftler, Dr. Jacques Pauwels, am  30. April 2003, unmittelbar nach dem Ausbruch des Irak-Kriegs veröffentlicht.

Der Artikel betrifft weitgehend die Amtszeit von George W. Bush.

Eine zeitgerechte Frage lautet: Warum benötigt die Trump-Administration Kriege, einschließĺich eines 1,2 Billionen Dollar teuren Nuklearwaffenprogramms?

Derzeit befinden sich Kriege gegen gegen Nord.Korea, den Iran, Rußlland und China auf dem Reißbrett des Pentagons.

Korea, Vietnam, Kambodscha, Irak, Libyen, Syrien, Jemen…

Warum befinden sich die Vereinigten Staaten (VS) seit über einem halben Jahrhundert im Krieg… ?  Und wir nennen diese Zeit “Nachkriegsära”.

Und warum unterstützen die Amerikaner die US-Militäragenda?

* * *

30. April 2003, Dr. Jacques Pauwels
Kriege sind eine furchtbare Verschwendung von Leben und Ressourcen, und daher sind die meisten Menschen gegen sie. Der amerikanische Präsident jedoch scheint Kriege zu lieben. Warum? Viele Kommentatoren haben die Antwort darauf in psychologischen Faktoren gesucht. Einige waren der Meinung, daß George W. Busch es als seine Pflicht betrachtet hat den einmal begonnenen Job zu Ende zu bringen, der jedoch von seinem Vater, aus irgend einem undurchsichtigen Grund, zur Zeit des Golf-Kriegs nicht abgeschlossen worden ist. Wieder andere glaubten, daß Bush Junior mit einen kurzen und triumphalen Krieg gerechnet hatte, der ihm eine zweite Amtszeit im Weißen Haus sichern würde.

Ich allerdings glaube, daß wir woanders nach einer Erklärung für die Haltung des amerikanischen Präsidenten suchen müssen.

Fakt ist, daß Bushs Kriegsbegeisterung nur wenig oder gar nichts mit seiner Psyche, sondern sehr viel mehr mit dem amerikanischen Wirtschaftssystem zu tun hat. Dieses System – Amerikas Marke des Kapitalismus – dient in erster Linie dazu, reiche Amerikaner, wie die “Geld-Dynastie” der Bushs noch reicher zu machen. Ohne heiße oder kalte Kriege, allerdings, kann dieses System nicht mehr das erwartete Ergebnis in Form von stets höheren Profiten generieren, welche Amerikas Vermögende und Mächtige als ihr Geburtsrecht betrachten.

Die große Stärke des amerikanischen Kapitalismus, nämlich seine extrem hohe Produktivität, ist zugleich seine große Schwäche. In der historischen Entwicklung des internationalen Wirtschaftssystems, das wir Kapitalismus nennen, haben zahlreiche Faktoren, wie bspw. die Mechanisierung der Produktionsprozesse, die im frühen 17. Jahrhundert in England begonnen hat, enorme Produktivitätszuwächse generiert. Im frühen 20. Jahrhundert, dann, haben amerikanische Industrielle einen wesentlichen Beitrag in Form der Automatisierung der Arbeit durch neue Techniken, wie den Fertigungsstraßen, geleistet. Letztere war eine Innovation ,  die von Henry Ford eingeführt worden ist, weshalb solche Techniken allgemein als “Fordismus*” bekannt geworden sind. Die Produktivität der amerikanischen Großunternehmen hat hierdurch ein spektakuläres Wachstum erfahren.

Beispielsweise, sind schon in den 1920er Jahre, an jedem einzelnen Tag unzählige Fahrzeuge von den Fließbändern der Automobilfabriken in Michigan gerollt. Wer aber sollte all diese Autos kaufen? Die Brieftaschen der meisten Amerikaner jener Zeit waren für ein solches Vorhaben schlicht nicht gut genug gefüllt. Andere Industrieprodukte überfluteten den Markt auf ähnliche Weise, und die Folge war das Aufkommen eines Ungleichgewichts zwischen dem stets wachsenden Angebot wirtschaftlicher Güter und der stagnierenden Nachfrage. Daraus hat sich die Wirtschaftskrise entwickelt, die heute als die Große Depression bekannt ist. Eine Krise, die im Wesentlichen der Überproduktion geschuldet war. Kaufhäuser platzen vor unverkauften Waren aus den Nähten, Fabriken haben ihre Arbeiter entlassen, die Arbeitslosigkeit explodierte, und so sank die Kaufkraft des amerikanischen Volkes immer weiter, was die Krise nur verschlimmert hat.

Es kann nicht geleugnet werden, daß die Große Depression in Amerika nur während und wegen des 2. Weltkriegs ihr Ende fand. (Selbst die größten Bewunderer von Präsident Roosevelt geben zu, daß seine viel beachtete New Deal-Politik nur wenig oder keinerlei Erleichterung gebracht hat.) Die wirtschaftliche Nachfrage ist spektakulär gewachsen als der Krieg in Europa begonnen hatte, an dem die USA selbst vor 1942 gar nicht beteiligt waren, was der amerikanischen Industrie erlaubt hat unbegrenzte Mengen an Kriegsgerät zu produzieren. Zwischen 1940 und 1945 sollte der amerikanische Staat nicht weniger als 185 Milliarden Dollar  für dessen Produktion aufwenden, deren Anteil am BSP daher zwischen 1939 und 1945 von 1,5% auf  schätzungsweise 40% angestiegen ist. Zusätzlich hat die amerikanische Industrie via Leih- und Pacht Gesetz* die Briten und sogar die Sowjets mit gigantischen Mengen an Ausrüstung versorgt. (In Deutschland haben die Filialen amerikanischer Unternehmen, wie Ford, GM und ITT, derweil alle Arten von Flugzeugen, Panzern und andere Arten von Kriegsspielzeug für die Nazis produziert, sogar noch nach Pearl Harbor, aber daß steht auf einem anderen Blatt). Das Schlüsselproblem der Großen Depression – das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage – war daher gelöst, weil der Staat durch Bestellungen riesiger Mengen militärischer Ausrüstung “den Motor für für die wirtschaftliche Nachfrage angeworfen” hatte.

Was die gewöhnlichen Amerikaner betrifft, hat ihnen Washingtons Orgie von Militärausgaben nicht nur buchstäblich Vollbeschäftigung beschert, sondern auch viel höhere Einkommen als jemals zuvor. Während des 2. Weltkriegs hat die mit der Große Depression verbundene Not ihr Ende gefunden und ein Großteil des amerikanischen Volkes erlangte ein unvorhersehbares Maß an Wohlstand. Die größten Profiteure des wirtschaftlichen Booms während der Kriegsjahre waren jedoch die  Kaufleute und Unternehmen, die außergewöhnlich hohe Profite erwirtschaftet haben. Der Historiker, Stuart D. Brandes* schreibt, daß die Nettoprofite der 2.000 größten amerikanischen Unternehmen zwischen 1942 und 1945 um 40% höher waren als im Zeitraum zwischen 1935 und 1939. Eine solche “Gewinnexplosion”. erklärt er, war möglich, weil der Staat militärische Ausrüstung im Wert von vielen Milliarden Dollar bestellt aber die Preiskontrolle nicht institutionalisiert und die Profite, wenn überhaupt, nur gering besteuert hat. Von dieser Freigiebigkeit hat die amerikanische Geschäftswelt im Allgemeinen, aber im Besonderen diese relativ kleine Elite von Großkonzernen, die als “Big Business” oder als “Corporate America” bekannt ist, profitiert. Während des Krieges haben insgesamt weniger als 60 Unternehmen 75 Prozent aller lukrativen militärischen und anderer staatlichen Aufträge erhalten. Die großen Konzerne, wie Ford, IBM etc., haben sich selbst als die tatsächlichen “Kriegsprofiteure” (sehr frei übersetzt / Anm. d. Übers.) entlarvt, die sich im übervollen Tal der staatlichen Rüstungsausgaben satt gefressen haben. IBM, zum Beispiel, hat, dank der kriegsbedingten Aufträge, seine seinen Jahresumsatz zwischen 1940 und 1945 von 46 auf 140 Millionen Dollar erhöht, und seine Gewinne schossen dementsprechend in die Höhe.

Amerikas große Konzerne haben ihre fordistischen Erfahrungen in Gänze ausgenutzt, um die Produktion anzukurbeln, aber nicht einmal das war in der Lage den Bedarf des amerikanischen Staates im Kriegsfall zu decken. Es wurde wesentlich mehr Ausrüstung benötigt, und um diese zu produzieren bedurfte Amerika neuer und deutlich effizienterer Technologien. Diese neuen Fabriken sind auftragsgemäß aus dem Boden gestampft worden, weswegen sich der Gesamtwert sämtlicher Produktionsanlagen der Nation während 1939 und 1945 von 40 auf 66 Milliarden Dollar erhöht hat. Allerdings war es nicht der private Sektor, der all diese Investitionen getätigt hat. Im Bewußtsein ihrer unliebsamen Erfahrungen mit der Überproduktion während der 30er Jahre, haben Amerikas Geschäftsleute diese Aufgabe für zu riskant gehalten. Daher hat der Staat sie übernommen und 17 Milliarden Dollar in mehr als 2.000 wehrtechnische Projekte investiert. Gegen Bezahlung einer Schutzgebühr war es Privatunternehmen erlaubt diese brandneuen Fabriken für die Produktion zu mieten … und am Verkauf der erzeugten Produkte an den Staat Geld zu verdienen. Außerdem haben, als der Krieg dann vorbei war, und Washington beschlossen hat diese Investitionen zu veräußern, die Großkonzerne der Nation sie für die Hälfte und in vielen Fällen nur für ein Drittel ihres tatsächlichen Wertes erworben.

Wie hat Amerika diesen Krieg finanziert und wie hat Washington die stolzen Rechnungen, die sie von GM, ITT und den anderen kommerziellen Lieferanten von Kriegsgerät präsentiert bekam, bezahlt? Die darauf lautet: zum Teil mit Steuermitteln – etwa zu 45%  – aber weit mehr über Anleihen – etwa zu 55%. Aufgrund dessen ist die Staatsverschuldung dramatisch gestiegen, nämlich von 3 Milliarden Dollar im Jahr 1939 auf nicht weniger als 45 Milliarden Dollar im Jahr 1945. Theoretisch hätten diese Schulden reduziert oder durch die Erhebung von Steuern auf die immensen Gewinne, die sich Amerikas Großkonzerne während des Kriegs eingesteckt hatten, getilgt werden sollen, aber die Realität sah anders aus. Wie bereits erwähnt hat es der amerikanische Staat versäumt die unerwarteten Gewinne der amerikanischen Konzerne sinnvoll zu besteuern, ließ die Schulden sprießen und hat seine Rechnungen und die Zinsen seiner Anleihen aus allgemeinen Steuermitteln, also aus einkommensabhängigen direkten und indirekten Steuern bezahlt. Besonders aufgrund des aggressiven Steuergesetzes vom Oktober 1942 wurden diese Steuern zunehmend von Arbeitern und anderen Amerikanern mit geringem Einkommen bezahlt, als von den Super-Reichen und den Unternehmen bzw. deren Eigentümern, Vorsitzenden, Aktionären und/oder Top-Managern. “Sie Last der Kriegsfinanzierung lag”, wie der amerikanische Historiker, Sean Dennis Cashman, beobachtet, “fest auf den Schultern der ärmeren Mitglieder der Gesellschaft.”

Allerdings hat die durch den Krieg beschäftigte und vom hellen Schein der Vollbeschäftigung und hoher Löhne geblendete amerikanische Öffentlichkeit es versäumt dies zu bemerken. Vermögende Amerikaner, andererseits, waren sich durchaus des wundervollen Weges bewußt, auf dem der Krieg für sie und ihre Unternehmen Geld generiert hat. Übrigens, sind es auch jene Geschäftsleute, Banker, Versicherer und andere Großinvestoren gewesen, von denen sich Washington das benötigte Geld zur Finanzierung des Krieges geliehen hatte. Amerikas Konzerne haben daher also auch dadurch am Krieg profitiert, indem sie sich den Löwenanteil der durch die Beschaffung der berühmten Kriegsanleihen entstandenen Zinsen eingesteckt haben. Schließlich sind die Reichen und Mächtigen zumindest theoretisch die großen Gewinner an der Idee der sogenannten freien Marktwirtschaft und wenden sich gegen jede Form staatlicher Eingriffe in die Ökonomie. Während des Krieges jedoch, haben sie niemals irgendeinen Einfluß auf die Art und Weise genommen, auf die der amerikanische Staat die Wirtschaft verwaltet und finanziert hat, weil ihr kollektiver Reichtum ohne diese dirigistische Verletzung der freien Marktwirtschaft niemals so hätte ausufern können, wie es in jenen Jahren der Fall gewesen ist.

Während des Zweiten Weltkriegs haben die wohlhabenden Eigentümer und Top-Manager der großen Unternehmen eine sehr wichtige Lektion gelernt: Während eines Krieges läßt sich Geld verdienen, und zwar viel Geld. Mit anderen Worten läßt sich die beschwerliche Aufgabe der Gewinnmaximierung – die Hauptaktivität der kapitalistischen amerikanischen Ökonomie – wesentlich effizienter durch Krieg als durch Frieden umsetzen. Allerdings wird hierzu die wohlwollende Kooperation des Staates benötigt. Seit dem Zweiten Weltkrieg sind sich die Reichen und Mächtigen in Amerika dessen beflissentlich bewußt geblieben. Deshalb entstammt ihr heutiger Mann im Weißen Haus (im Jahr 2003 war es George W. Bush) einer “Geld-Dynastie” und ist dort hineingesetzt worden, um die Interessen seiner wohlhabenden  Familienmitglieder, Freunde und Kollegen in Corporate America zu fördern, ihre Interessen an Geld, Privilegien und Macht.

Im Frühjahr 1945 war offensichtlich, daß der Krieg, der Quell märchenhafter Profite, bald zu Ende gehen würde. Was sollte dann geschehen? Viel Cassandras unter den Ökonomen haben haben Szenarien heraufbeschworen, in denen sich extreme Unannehmlichkeiten für Amerikas politische und wirtschaftliche Führer auftürmten. Während des Krieges hat allein Washingtons Erwerb von militärischem Gerät, und sonst nichts, die wirtschaftliche Nachfrage wiederhergestellt und daher nicht nur die Vollbeschäftigung ermöglicht, sondern auch ungeahnte Profite. Mit der Wiederkehr des Friedens drohte auch der Ungeist des Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage wiederzukehren und Amerika erneut heimzusuchen, wobei die hieraus resultierende Krise möglicherweise akuter als die Große Depression aus den “schmutzigen Dreißigern” hätte werden können, da die Produktivität der Nation, wie wir gesehen haben, beträchtlich gestiegen war. Die Arbeiter hätten genau in dem Moment entlassen werden müssen, in dem Millionen von Kriegsveteranen heimgekehrt wären und nach einer Arbeit im Zivilbereich gesucht hätten, und die darauf folgende Arbeitslosigkeit sowie der Rückgang der Kaufkraft hätten das Nachtfragedefizit noch verschärft. Aus der Sicht der Reichen und Mächtigen in Amerika wäre die Arbeitslosigkeit kein Problem gewesen. Was sie besorgte, war, daß das Goldene Zeitalter gigantischer Profite zu Ende gehen würde. Eine solche Katastrophe mußte verhindert werden. Aber wie?

Die staatliche Militärausgaben sind die Quelle der hohen Gewinne gewesen. Um die Profite beständig wachsen zu lassen wurden dringend neue Feinde und neue Bedrohungen gebraucht, nun, da Deutschland und Japan besiegt worden waren. Wie günstig, daß die Sowjetunion existiert hat, ein Land, das während des Krieges ein zum Teil nützlicher Partner gewesen ist, der sowohl für die Alliierten in Stalingrad und anderswo die Kohlen aus dem Feuer geholt hat und auch ein Partner war, dessen kommunistische Ideen und Praktiken es erlaubten ihn einfach zum neuen Feindbild der Vereinigten Staaten zu machen. Mittlerweile geben die meisten amerikanischen Historiker zu, daß die Sowjetunion im Jahr 1945 für die weit überlegenen USA keinesfalls eine wirtschaftliche oder militärische Bedrohung dargestellt hat, und das Washington selbst die Sowjetunion nicht als Bedrohung betrachtet hat. Diese Historiker geben auch zu, daß Moskau in der Nachkriegszeit großes Interesse an einer engen Zusammenarbeit mit Washington hatte.

Tatsächlich hätte Moskau bei einem Konflikt mit der Supermacht Amerika, die dank ihres Monopols auf die Atombombe vor Zuversicht strotzte, nichts zu gewinnen jedoch alles zu verlieren gehabt. Dennoch brauchte Amerika – Corporate America, das Amerika der Superreichen – dringend einen neuen Feind, um die gigantischen “Verteidigungsausgaben” zu rechtfertigen, die benötigt wurden, um die Räder der Wirtschaft auch nach dem Krieg auf voller Kraft laufen zu lassen und daher die benötigten – oder vielmehr ersehnten – Gewinnmargen zu erhalten oder sogar noch zu steigern. Allein aus diesem Grund wurde der Kalte Krieg im Jahr 1945 vom Zaun gebrochen, und zwar nicht von den Sowjets, sondern von dem amerikanischen “militärisch-industriellen” Komplex, wie Präsident Eisenhower diese Elite aus wohlhabenden Einzelpersonen und Unternehmen nennen sollte, die wußte, wie von der “Kriegswirtschaft” zu profitieren war.

In dieser Hinsicht übertraf der Kalte Krieg  ihre kühnsten Erwartungen. Es mußte immer mehr Kriegsgerät produziert werden, weil die Alliierten innerhalb der sogenannten freien Welt, die tatsächlich eine Menge häßlicher Diktaturen umfaßte, bis unter die Atme mit US-Gerät bewaffnet werden mußte. Zusätzlich haben Amerikas eigene bewaffnete Streitkräfte niemals aufgehört nach größeren, besseren und anspruchsvolleren Panzern, Flugzeugen, Raketen und, ja,chemischen und biologischen Waffen und anderen Massenvernichtungswaffen zu verlangen. Für diese Güter ist das Pentagon immer bereit gewesen hohe Summen zu zahlen ohne lästige Fragen zu stellen. Und es wären, wie es schon während des Zweiten Weltkriegs der Fall gewesen,erneut, zuerst die großen Unternehmen gewesen, welche die Erlaubnis erhalten hätten die Auftragsbücher zu füllen, Der Kalte Krieg hat noch nie da gewesene Profite generiert, und die sind in die Koffer jener extrem wohlhabender Individuen geflossen, welche die Eigentümer, Manager oder Aktionäre dieser Unternehmen waren. (Ist es da verwunderlich, daß in den Vereinigten Staaten frisch pensionierten Generälen routinemäßig Beraterjobs im mit der Herstellung von Militärgerät befaßten Konzernen angeboten werden, und daß Geschäftsleute, die mit diesen Konzernen verbunden sind, regelmäßig zu Spitzenbeamten im Verteidigungsministerium, Präsidentschaftsberater, ect. ernannt werden?)

Während des Kalten Krieges hat der amerikanische Staat seine explodierenden Militärausgaben auch mit Anleihen finanziert, was die Staatsverschuldung in schwindelerregende Höhen getrieben hat. Im Jahr 1945 hatte die Staatsverschuldung “nur ” 258 Milliarden Dollar betragen, aber im Jahr 1990 – als der Kalte ein Ende fand – betrug sie 3,2 Billionen  Dollar! Das war ein gewaltiger Anstieg, selbst wenn man die Inflationsrate mit einbezieht, und dies hat den Amerikanischen Staat zu  der Welt größtem Schuldner gemacht. (Im Übrigen hat die Staatsverschuldung im Juli 2002 eine Höhe von 6,1 Billionen Dollar erreicht.) Washington hätte die Kosten des Kalten Krieges durch die Besteuerung der riesigen Gewinne der in die Rüstungsorgie involvierten Unternehmen decken können und sollen, aber hiervon ist niemals die Rede gewesen. Im Jahr 1945, als der Zweite Weltkrieg zu Ende ging und der Kalte Krieg an Fahrt aufnahm, hatte der Anteil der Unternehmen am Steueraufkommen noch 50% betragen, aber während des Kalten Krieges wurde dieser kontinuierlich gesenkt, und heute beträgt er nur noch etwa 1%.

Dies ist möglich gewesen, weil die größten Unternehme der Nation  sogar in der Fiskalpolitik weitgehend bestimmen, was die Regierung in Washington tun kann und was nicht. Außerdem wurde die Senkung der Steuerlast von Unternehmen, weil sich diese Untenehmen nach dem Zweiten Weltkrieg zu Multinationalen Konzernen gewandelt haben, die “überall und nirgends zu Hause sind”, wie ein amerikanischer Autor es bezüglich ITT einmal beschrieben hat, und es ihnen daher überall leicht fällt bedeutsame Steuerzahlungen zu vermeiden. In den Staaten, wo sie die größten Gewinne erwirtschaften, haben 37 Prozent aller amerikanischen Multinationalen Konzerne – und 70 Prozent aller ausländischen – im Jahr 1991 nicht einen einzigen Dollar an Steuern bezahlt, während die verbliebenen Multinationalen Unternehmen weniger als 1 Prozent ihrer Gewinne an Steuern entrichtet haben.

Die Schwindel erregenden Kosten des Kalten Krieges stammten daher nicht von jenen, die von ihm profitiert haben und die sich, übrigens, auch weiterhin den Löwenanteil an den Dividenden der Staatsanleihen einsteckt haben, sondern von den amerikanischen Arbeitern und der amerikanischen Mittelklasse. Diese Amerikaner mit geringen und mittleren Einkommen erhalten nicht einen Penny aus den Gewinnen die so reichlich aus dem Kalten Krieg geflossen sind, was sie jedoch erhalten ist ihren Anteil an der enormen Staatsverschuldung, für die dieser Konflikt weitgehend verantwortlich war. Sie sind es, die daher mit den Kosten des Kalten Krieges belastet werden, und sie sind es, die auch weiterhin einen unverhältnismäßig hohen Anteil der öffentlichen Schuldenlast bezahlen.

Mit anderen Worten, während die durch den Kalten Krieg generierten Profite zum Vorteil einer extrem wohlhabenden Elite privatisiert worden sind, wurden seine Kosten, zum großen Schaden aller anderen Amerikaner, rücksichtslos sozialisiert. Während des Kalten Krieges degenerierte die amerikanische Wirtschaft zu einem gigantischen Schwindel, zu einer perversen Umverteilung des nationalen Wohlstands zum Vorteil der Reichen und zum Nachteil nicht nur der Aarmen und der Arbeiterklasse, sondern auch der Mittelklasse, deren Mitglieder dazu tendieren an den Mythos zu glauben, daß das kapitalistische System Amerikas ihren Interessen dient. Tatsächlich wurde, während die Reichen und Mächtigen in Amerika immer größere Reichtümer horteten, der erworbene Wohlstand vieler Amerikaner während des Zweiten Weltkriegs kontinuierlich abgebaut und der allgemeine Lebensstandard sank langsam aber stetig.

Während des Zweiten Weltkriegs hat Amerika eine schlichte Umverteilung allen öffentlichen Eigentums der Nation zum Vorteil der minder privilegierten  Mitglieder der Gesellschaft erlebt. Während des Kalten Krieges allerdings, sind die reichen Amerikaner reicher geworden, während die weniger wohlhabenden – und gewiß nicht nur die Armen  – ärmer geworden sind. Im Jahr 1989, als der Kalte Krieg langsam zu Ende ging, waren mehr als 13 Prozent aller Amerikaner – schätzungsweise 31 Millionen Menschen – arm, gemessen an den Kriterien des offiziellen Armutsberichts , der das Problem definitiv kleinredet. Spiegelbildlich dazu besitzen heute 1 Prozent aller Amerikaner nicht weniger als 34 Prozent des volkswirtschaftlichen Gesamtvermögens des Landes. In keinem anderen großen “westlichen” Land ist der Wohlstand ungleichmäßiger verteilt.

Der winzige Prozentsatz superreicher Amerikaner hält diese Entwicklung für extrem befriedigend. Sie haben die Idee geliebt mehr und mehr Wohlstand anzuhäufen und ihr bereits ohnehin hohes Vermögen auf Kosten der weniger Privilegierten zu vermehren. Sie möchten, daß die Dinge so weiterlaufen oder, wenn möglich, dieses sublime System noch effizienter gestalten. Jedoch finden auch alle guten Dinge ein Ende, und so war die Zeit des Kalten Krieges im Jahr 1989/90 abgelaufen. Das stellte ein ernsthaftes Problem dar. Die gewöhnlichen Amerikaner, die wußten, daß sie die Kosten dieses Krieges getragen hatten, haben eine “Friedens-Dividende” erwartet.

Sie dachten, daß das Geld, daß der Staat in Militärausrüstung gesteckt hatte, nun zu ihrem Nutzen investiert werden könne, beispielsweise in Form einer nationalen Krankenversicherung und anderer sozialer Errungenschaften, an denen sich Amerikaner, im Gegensatz zu den meisten Europäern nie haben erfreuen können. Im Jahr 1992 sollte Bill Clinton tatsächlich die Präsidentschaftswahlen, weil er mit dem Traum von einem nationalen Gesundheitsplan geworben hatte, der selbstverständlich nie umgesetzt worden ist. Eine “Friedens-Dividene”, welcher Art auch immer, war nicht im Interesse der wohlhabenden Elite des Landes, weil die Provisionen staatlicher Dienstleistungen keine Gewinne für Unternehmer und Konzerne abwerfen und schon gar nicht die Art hoher Gewinne durch staatliche Militärausgaben. Etwas mußte geschehen, und es mußte schnell geschehen, um den drohenden Zusammenbruch der staatlichen Militärfinanzierung zu verhindern.

Amerika, oder besser, Corporate America, hatte seinen nützlichen sowjetischen Gegner verloren und mußte dringend neue Feinde und neue Bedrohungen heraufbeschwören, um ein hohes Maß an Militärfinanzierung rechtfertigen zu können. In diesen Kontext tauchte im Jahr 1990 Saddam Hussein, wie eine Art deus ex machina, auf der Bühne auf. Dieser Blechbüchsen-Diktator war von den Amerikanern wie ein guter Freund betrachtet und behandelt und bis an die Zähne bewaffnet worden, weshalb er einen schmutzigen Krieg gegen den Iran hat führen können. Es sind die USA – und Verbündete wie Deutschland – gewesen, die ihn ursprünglich mit Waffen aller Art versorgt hatten. Da Washington jedoch verzweifelt nach einem neuen Feind gesucht und wurde er plötzlich als ein schrecklich gefährlicher “neuer Hitler” dargestellt, gegen den zwingend Krieg geführt werden müsse,  obwohl klar war, daß eine Verhandlungslösung bei der Besetzung Kuwaits durch den Irak nicht ausgeschlossen war.

George Bush Senior war der Casting Agent, der diesen neuen amerikanischen Erzfeind entdeckt und der den Golf-Krieg losgetreten hat, bei dem Bagdad mit Bomben überzogen und Saddams glücklose Rekruten in der Wüste abgeschlachtet worden sind. Obwohl der Weg in die irakische Hauptstadt weit offen stand, wurde der triumphale Einzug der Marines in Bagdad plötzlich verworfen. Saddam Hussein wurde an der Macht gelassen, um die Bedrohung, die er vermeintlich darstellte, später noch einmal verwenden und Amerikas Wehrfähigkeit rechtfertigen zu können. Schließlich hatte der plötzliche Zusammenbruch der Sowjetunion gezeigt, wie verdrießlich es sein kann einen brauchbaren Erzfeind zu verlieren.

Und so konnte Mars der amerikanischen Wirtschaft, oder genauer, dem Gottvater der Unternehmensmafia, die diesen durch Kriege in Gang gehaltene Wirtschaft betreibt und ihre hohen Gewinne einstreicht, ohne für deren Kosten aufzukommen, als Schutzheiliger erhalten bleiben. Das verschmähte Projekt einer Friedens-Dividende konnte kurzerhand begraben werden und die Militärausgaben konnten sowohl als Wirtschaftsdynamo als sowie als Urquell sattsam hoher Gewinne bestehen bleiben. Diese Ausgaben sind während der 1990er Jahre unaufhaltsam gestiegen. Im Jahr 1996 haben sie bspw. nicht weniger als 256 Milliarden Dollar betragen, wenn man jedoch die inoffiziellen und/oder indirekten Militärausgaben, wie die bezahlten Zinsen für Anleihen vergangener Kriege addiert, beträgt die Gesamtsumme für 1996 schätzungsweise 494 Milliarden Dollar, was täglichen Kosten von 1,3 Milliarden Dollar entspricht! Mit nur einem und noch dazu vermeintlich geläutertem Saddam als Strohmann jedoch, hielt Washington es für angebracht auch noch woanders nach neuen Gegnern und Bedrohungen zu suchen. Somalia sah eine Zeit lang vielversprechend aus, aber dann ist rechtzeitig ein weiterer “neuer Hitler” auf dem Balkan in Person des serbischen Staatspräsidenten, Milosevic, ausgemacht worden. Über weite Strecken der Neunziger Jahre hat das ehemalige Jugoslawien den benötigten Vorwand für Militärinterventionen, umfangreiche Bombardierungen und den Waffenerwerb geliefert.

Die “Kriegsindustrie” konnte daher auch nach dem Golf-Krieg auf Hochtouren weiterlaufen. Allerdings ist es mit Blick auf gelegentlichen öffentlichen Druck, wie der Forderung nach einer Friedens-Dividende, nicht einfach dieses System am Laufen zu halten. (Die Medien stellen hierbei kein Problem dar, weil sich Zeitungen, Magazine, Fernsehstationen usw. entweder im Besitz großer Konzerne befinden oder sich für Werbeeinnahmen auf sie bauen läßt.) Wie bereits oben erwähnt, ist der Staat gezwungen zu kooperieren, weshalb man in Washington Männer und Frauen benötigt, auf die man sich verlassen kann. vorzugsweise Personen, aus denselben unternehmerischen Reihen, Leute, die völlig vom Gebrauch des Instruments von Militärausgaben überzeugt sind, um die hohen Profite, die benötigt werden um Amerikas Superreiche noch reicher zu machen. In dieser Hinsicht war Bill Clinton hinter den Erwartungen zurückgeblieben, und Corporate Amerika konnte ihm seine ursprüngliche Sünde nicht vergessen, nämlich, daß es ihm durch das Versprechen einer “Friedens-Dividende” in Form eines Krankenkassensystems gelungen war das amerikanische Volk von seiner Wahl zu überzeugen.

Aus diesem Grund wurde im Jahr 2000 arrangiert, daß´nicht der Clinton-Klon, Al Gore, ins Weiße Haus eingezogen ist, sondern ein Team aus militärischen Hardlinern, wie Cheney, Rumsfeld und Rice und selbstverständlich George W. Bush selbst, dem Sohn eines Mannes, der mit seinem “Golf-Krieg” gezeigt hatte, wie es geht. Das Pentagon war in der Person des angeblich friedensliebenden Colin Powell, in Wirklichkeit jedoch ein nur ein weiterer Todesengel, ebenfalls im Kabinett-Bush vertreten. Rambo zog ins Weiße Haus ein, und die ersten Ergebnisse haben nicht lange auf sich warten lassen.

Nachdem Bush Junior ins Amt des Präsidenten katapultiert worden war, sah es eine Zeit lang danach aus, als ob er China zum neuen Erzfeind Amerikas erklären würde. Allerdings erschien ein Konflikt mit diesem Giganten ein wenig riskant, außerdem machten zu viele Großkonzerne gutes Geld beim Handel mit der Volksrepublik. Es wurde eine weitere Bedrohung benötigt, die als weniger gefährlich und als glaubwürdiger betrachtet werden konnte, um die Militärausgaben auf einem hinreichen hohen Level zu halten. Zu diesem Zweck hätten sich Bush und Rumsfeld und Konsorten nichts angenehmeres wünschen können als die Ereignisse vom 11. September 2001. Es ist extrem wahrscheinlich, daß sie sich der Vorbereitung dieser monströsen Anschläge bewußt gewesen sind, jedoch haben sie nichts getan, um sie zu verhindern, da sie gewußt haben, daß sie in der Lage sein würden von ihnen zu profitieren. Auf alle Fälle haben sie diese Gelegenheit in vollem Umfang genutzt, um Amerika in einem nie dagewesenen Maß zu militarisieren, auf Menschen, die nichts mit 9/11 zu tun hatten, Bomben regnen zu lassen sowie nach ihrem belieben Kriege zu führen, und das zugunsten von Unternehmen, die mit dem Pentagon Handel trieben, um Umsätze in unvorstellbarem Ausmaß zu generieren. Bush hat nicht einem Land dem Krieg erklärt, sondern dem Terrorismus, einem abstrkten Konzept, gegen das man nicht wirklich Krieg führen und gegen das ein endgültiger Sieg niemals erzielt werden kann. Allerdings bedeutete der Slogan, “Krieg gegen den Terror”, daß Washington nun das Recht für sich reserviert weltweit und permanent Krieg gegen jeden zu führen, den das Weiße Haus zum Terroristen erklärt. Und so war das Problem, das Endes des Kalten Krieges, ein für alle Mal gelöst, da fortan eine Rechtfertigung für ständig wachsende Militärausgaben existierte. Die Statistik spricht für sich selbst. Die Gesamtsumme der Militärausgaben von 265 Milliarden Dollar im Jahr 1996 war bereits astronomisch hoch, aber dank Bush Junior wurde dem Pentagon im Jar 2002 erlaubt 350 Milliarden auszugeben, und für das Jahr 2003 hat der Präsident etwa 390 Milliarden versprochen. Allerdings gilt es derzeit als geradezu sicher, daß in diesem Jahr die Spitze von 400 Milliarden Dollar überschritten wird. (Zum Zweck der Finazierung dieser Ausgabenorgie muß anderswo Geld eingespart werden, beispielsweise durch die Kürzung kostenloser Mittagessen für arme Kinder, jedes noch so kleine Häppchen hilft.) Kein Wunder, daß George W. mit glücklich und voller Hochmut herumstolziert, weil er – im Wesentlichen ein verzogenes, reiches Kind von sehr begrenztem Talent und Intellekt – nicht nur die Erwartungen seiner wohlhabenden Familie und Freunde, sondern auch die von gesamt Corporate America, dem er seinen Job verdankt, übertroffen hat.

9/11 hat Bush mit einer carte blanche zum Führen von Krieg ausgestattet, wo und gegen wen auch immer er sich dafür entscheidet, und, wie dieser Essay zu verdeutlichen sucht, kommt es nicht so sehr darauf an, zum Gegner des Tages gemacht wird. Im vergangenen Jahr ließ Bush Bomben auf Afghanistan herabregnen, vermutlich weil die Führer dieses Landes Bin Laden Schutz gewährt haben, aber kürzlich ist der Letztere aus der Mode gekommen und es ging erneut gegen Saddam Hussein, der angeblich Amerika bedroht. Wir können hier nicht im Detail auf die speziellen Gründe eingehen, aus denen Bushs Amerika unbedingt einen Krieg mit dem Irak wollte und nicht, sagen wir, mit Nord Korea. Einer der Hauptgründe für diesen speziellen Krieg war, daß es die Erdölkartelle in den Vereinigten Staaten nach den riesigen Erdölreserven des Irak gelüstet, mit dem die Familie Bush –  und Bushisten, wie Cheney und Rice, nach der ein Flugzeugträger benannt werden soll – so innig verbunden ist. Der Krieg im Irak ist auch eine nützliche Lektion für andere Länder der Dritten Welt, die nicht nach Washingtons Pfeife tanzen, und ein ebensolches Instrument zur Kastration der einheimischen Opposition und um den Amerikanern selbst mit dem extrem rechtslastigen Programm eines ungewählten Präsidenten das Maul zu stopfen.

Das Amerika der Wohlhabenden und Privilegierten ist dem Krieg verfallen, und ohne immer höhere Dosen davon kann es seine Funktion, die darin besteht die erwünschten Gewinne hervorzubringen, nicht mehr ordnungsgemäß erfüllen. Zur Zeit wird diese Sucht, dieses Malheur, durch den Irak-Konflikt befriedigt, der auch den Ölbaronen sehr am Herzen liegt. Glaubt eigentlich noch irgend jemand daran, daß die Kriegstreiberei aufhören wird, wenn sich Saddams Skalp schließlich neben den Turbanen der Taliban in der Trophäensammlung von George W. Bush befindet? Der Präsident hat bereits seinen Finger auf jene gerichtet, deren Wende kurz bevorsteht, namentlich auf folgende Länder der “Achse des Bösen”: Iran, Syrien, Lybien, Somalia, Nord-Korea und sicherlich, der alte Dorn im Auge von Amerika, Kuba. Willkommen im 21. Jahrhundert, willkommen in George W. Bushs tüchtigem, neuen Zeitalter des endlosen Kriegs!

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Jacques R. Pauwels ist Historiker und Politikwissenschaftler sowie Autor von “Der Mythos vom guten Krieg: Die USA und der Zweite Weltkrieg” (James Lorimer, Toronto, 2002). Sein Buch wurde in verschiedene Sprachen übersetzt: in die englische, niederländische, deutche, spanische, Italienische und die französiche. Gemeisam mit Persönlichkeiten wie Ramsey Clark, Michael Parenti, William Blum, Robert Weil, Michel Collon, Peter Franssen und vielen anderen… hat er “The International Appeal against US-War” unterzeichnet.

 

Quelle: https://www.globalresearch.ca/why-america-needs-war/5328631

Dieser Artikel stammt vom 30. April 2003 und erschien damals bei Indy Media Belgium sowie bei Global Research.

Die mit einem * versehenen Links wurden zusätzlich eingefügt.

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